Posting to Twitter

Twitter announced several significant changes in their terms of service (TOS). The new Twitter rules impact all users and social media automation tools and will be enforced starting March 23th, 2018. We will explain what’s changing and how the new Twitter rules will impact your social media marketing and scheduling practice.

Studie: Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation

Ergebnisse der Umfrage und Expertenmeinungen zum Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation

Wie nutzen Social Media User Twitter und welche Auswirkungen haben die neuen Twitter-Regeln auf die Kommunikation? In einer Umfrage haben wir Twitter-Nutzer befragt sowie Experten um Statements gebeten. Die interessanten Erkenntnisse möchten wir Ihnen gerne vorstellen.

Keyfacts der Umfrage im Überblick:

  1. Twitter bleibt ein beliebter Social-Media-Kanal für die Business-Kommunikation
  2. Unternehmen nutzen weiterhin mehrerer Twitter-Accounts trotz neuer Twitter-Regeln
  3. Content Curation ist fester Bestandteil der Twitter-Strategie
  4. Retweets werden hauptsächlich zum Teilen externer Inhalte genutzt
  5. Posting-Frequenz auf Twitter hat sich trotz neuer Richtlinien nicht verändert
  6. Die 280 Zeichen-Erweiterung wird kaum genutzt – Zwei Drittel der Twitter-Nutzer hält Posts nach wie vor kurz
  7. Weniger ist mehr – Sparsame Verwendung von #Hashtags sorgt für mehr Interaktion
  8. Visueller Content ist am erfolgreichsten in der Twitter-Kommunikation
  9. Individualisierung und Qualität von Tweets sind am wichtigsten für den sicheren Umgang mit den neuen Twitter-Regeln
  10. Social-Media-Automatisierungs-Tools werden nach wie vor zum Planen und Teilen von Tweets eingesetzt

Twitter hat in 2018 einige gravierende Verschärfungen der Regeln für die Twitter-Kommunikation und den Einsatz von Social Media Automatisierung vorgenommen. Damit reagiert Twitter auf den zunehmenden Einsatz von Fake- und Bot-Accounts, um die öffentliche Meinungsbildung zu manipulieren. Die neuen Twitter-Regeln für die Kommunikation mit dem Kurznachrichten-Dienst zielen vor allem darauf ab, das Teilen von größtenteils ähnlichen oder identischen Inhalten über mehrere Konten hinweg zu verhindern.
Die neuen Regeln gelten jedoch für alle Twitter-Accounts. Da der Einsatz von Social-Media-Tools eingeschränkt wurde, haben die neuen Twitter-Regeln auch Einfluss auf die Social-Media-Planung und -Kommunikation von Unternehmen. Aber wie gehen Unternehmen damit um? Das haben wir in einer Umfrage herausgefunden. An dieser Umfrage nahmen 680 Twitter-Kommunikatoren teil. Außerdem haben wir 8 Twitter-Experten befragt, welche Strategien sie empfehlen.

Jetzt die Zusammenfassung der Umfrage und Experten-Statements „Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation“ herunterladen

Umfrage: Wie beeinflussen die neuen Twitter-Regeln die Twitter-Kommunikation

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Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation – Umfrageergebnisse und Experten-Statements

1. Twitter bleibt ein beliebter Social-Media-Kanal für die Business- Kommunikation

Rund die Hälfte aller Umfrageteilnehmer (49,9 %) nutzt Twitter rein beruflich. Auch Expertin Daniela Rorig kommuniziert auf Twitter ausschließlich im professionellen Umfeld: “Ich habe nur einen Twitter-Account, den ich strikt nur für mein Business-Profil nutze.
Sowohl beruflich als auch privat wird Twitter von 40,3 Prozent der Befragten genutzt. Neben einem Twitter Firmen-Account betreibt auch Experte Eduard Andrae zusätzlich einen privaten Kanal. Da sich die beiden Accounts thematisch voneinander unterscheiden, ist die Abgrenzung zwischen beruflich und privat eindeutig. Lediglich 10,4 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen Twitter nur im privaten Rahmen.

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2. Unternehmen nutzen weiterhin mehrere Twitter-Accounts trotz neuer Twitter-Regeln

Die neuen Twitter-Regeln sollen das mehrfache Posten von gleichen oder größtenteils identischen Post-Inhalten von einem oder mehreren Twitter-Accounts einschränken. Dadurch soll vor allem das massenhafte Posten von Spam-Nachrichten verhindert werden. Doch auch legitime Tweets sind dadurch eingeschränkt.

Trotz der Beschränkungen für das Posten von mehreren Accounts, geben deutlich mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer (55,3 %) an, zwei oder mehr Twitter-Accounts für das Social Media Marketing zu nutzen.

Auch PR-Experte Stefan Schütz, Teamleiter einer der größten inhabergeführten Agenturen in Deutschland, kommuniziert über mehrere Twitter-Accounts. “Ich betreue diverse Twitter-Accounts von Kunden”, erklärt Schütz. “Die Branchen der Kunden mögen sich teilweise stark ähneln oder sogar gleichen. Die jeweilige Content-Strategie ist jedoch immer individuell.” Trotz der neuen Twitter-Regeln hat sich dadurch für Stefan Schütz bei seiner Twitter-Kommunikation nichts geändert.

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3. Content Curation ist fester Bestandteil der Twitter-Strategie

Im Durchschnitt teilen die Befragten Twitter-Nutzer 7,7 eigene Inhalte pro Woche, also mehr als ein eigener Inhalt pro Tag. Außerdem kuratieren die Befragten im Schnitt 8 Posts pro Woche aus externen Quellen, also mehr als ein Post pro Tag.

Twitter-Experte Eduard Andrae twittert ebenfalls insgesamt zwei bis drei Mal pro Tag. Er verzichtet dabei nach Möglichkeit auf Wiederholungen. “Stattdessen bemühe ich mich um einen Mix aus neuen, aktuellen Tweets sowie aus Retweets thematisch passender Tweets von anderen Accounts”, erklärt Eduard Andrae seine Posting-Strategie.

Content Curation hat sich zu einem wichtigen Bestandteil für eine abwechslungsreiche Twitter-Kommunikation entwickelt. Denn so können über die eigenen Inhalte hinaus weitere Informationen geteilt werden, die für die Follower und Leser interessant sein können. Dadurch kann man die Aufmerksamkeit auf die eigenen Social-Media-Kanäle lenken und gleichzeitig seinen Experten-Status ausbauen. Für Twitter-Expertin Juliane Benad gehört Content Curation deshalb schon seit Langem zum Twitter-Content-Marketing-Mix. “Es gibt so viele interessante Fachinformationen”, beschreibt Benad, “die für meine Community interessant sind, die ich gar nicht alle allein aufbereiten könnte und wollte. Nur meine eigenen Inhalte auf Twitter zu teilen, ist ja auch nicht im Sinne von Social Media. Bei mir ist es ein Mix aus Tweets zu eigenen Inhalten, fremden Inhalten und spontane Tweets wie z.B. Live-Tweets usw.

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4. Retweets werden hauptsächlich zum Teilen externer Inhalte genutzt

Mithilfe der Retweet-Funktion kuratieren 71 Prozent aller Befragten auf Twitter Inhalte aus externen Quellen und bieten Lesern dadurch, neben eigenem Content, zusätzliche Informationen und Mehrwert. Die Twitter-Expertin Sarah Blakowski nutzt die Retweet-Funktion genauso, wie die überwiegende Mehrheit der Umfrageteilnehmer (s.o.). “Ich nutze Retweets hauptsächlich, um den Content von anderen Personen in meiner Timeline über meinen Account zu teilen”, erklärt sie, “weil ich ihn zum Beispiel für meine Follower gut oder relevant finde.

Auch Twitter-Experte Sebastian Riehle nutzt die Retweet-Funktion, um Content Curation zu betreiben. Retweets gehören für ihn zu einem abwechslungsreichen und authentischen Twitter-Kanal dazu. Genau so wie Sebastian Riehle sieht Anna Carla Springob den Nutzen der Retweet-Funktion darin, mehr Vielfalt in die Twitter-Kommunikation zu bringen. “Nur mithilfe von Retweets und Beteiligung an Diskussionen im Netzwerk”, beschreibt sie ihre Meinung, “kann erfolgreiches Twitter-Marketing funktionieren.”
Obwohl Twitter das automatische Retweeten eigener Tweets vor dem Hintergrund der neuen Regeln zulässt, geben lediglich knapp ein Drittel (29 %) der Umfrageteilnehmer an, für das Kommentieren eigener Retweets die Retweet-Funktion.nutzung-der-retweet-funktion

5. Posting-Frequenz auf Twitter hat sich trotz neuer Richtlinien nicht verändert

Das Posting-Verhalten der meisten Twitter-Nutzer hat sich trotz der umfangreichen Twitter-Änderungen nicht verändert. Die Posting-Frequenz ist auf Twitter trotz der neuen Richtlinien gleich geblieben, wie über ¾ aller Befragten (77,2 %) angeben. Die Häufigkeit der Tweets ist auch bei den meisten Twitter-Experten gleich geblieben.
Der Twitter-Experte Stefan Schütz bestätigt, dass sich sein Posting-Verhalten auf Twitter mit den neuen Richtlinien nicht verändert hat. Nach Schütz` Meinung leben Tweets vor allem von ihrer Aktualität und dem entsprechenden Kontext. Um „Wiederholungen“ von eigenen Inhalten möglichst abwechslungsreich zu gestalten, nutzt er die Individualisierung von Social Media Posts. “Ein anderer Hashtag, neue Aufhänger oder verschiedene Verweise auf passende beziehungsweise (in)direkt betroffene Accounts Dritter”, erklärt Stefan Schütz seine Taktik, “es gibt viele Möglichkeiten Evergreens erneut zu teilen ohne anzuecken.

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6. 280 Zeichen werden kaum genutzt – Zwei Drittel der Tweets bleiben nach wie vor kürzer

Angefangen mit 140 Zeichen pro Tweet, hat Twitter die Zeichenbeschränkung Ende 2017 auf 280 Zeichen gelockert, um zusätzlichen Platz für Links und Bilder zu schaffen. Fast die Hälfte der Befragten (46 %) gibt an, zwischen 100 u. 140 Zeichen für Tweets zu verwenden. Insgesamt verwenden 67,2 Prozent der Befragten 140 Zeichen oder deutlich weniger für Twitter-Posts. Der Großteil der Umfrageteilnehmer reizt die Zeichen-Erweiterung bei Twitter demnach nicht aus.

Nur knapp ein Drittel (32,8 %) der Befragten nutzt die Möglichkeit längere Tweets, mit mehr als 140 Zeichen, zu versenden. Twitter wird also nach wie vor hauptsächlich als Kurznachrichtendienst genutzt.

Auch für den Twitter-Experten Benjamin Brückner, von Zielbar, hat sich mit der Erweiterung der Zeichenanzahl bei Twitter nichts in der Kommunikation geändert. Er hält sich nach wie vor an das journalistische Prinzip “So viel wie nötig, so wenig wie möglich”. “Der Umfang eines Tweets hängt von der damit verbundenen Botschaft und Informationsmenge ab”, erklärt Brückner.

Eduard Andrae bringt den Nutzen der Erweiterung der Zeichenanzahl noch kritischer auf den Punkt:

“Wer bislang in 140 Zeichen seine Nettobotschaft nicht übermitteln konnte, wird es auch mit 280 Zeichen nicht schaffen!”

Wer bei Twitter bislang in 140 Zeichen seine Nettobotschaft nicht übermitteln konnte, wird es auch mit 280 Zeichen nicht schaffen! Klick um zu Tweeten

Anders als Brückner und Andrae sieht es hingegen Twitter-Expertin Daniela Rorig. Sie nutzt die volle Anzahl der 280 Zeichen bei Twitter zwar selten aus. “Aber meine Tweets sind variantenreicher und komplexer geworden”, erklärt Daniela Rorig Ihre neue Twitter-Strategie mit der Möglichkeit nun 280 Zeichen für Tweets zu nutzen. “So kurz wie möglich, so lang wie nötig – das kann ich jetzt noch besser umsetzen”.

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7. Weniger ist mehr – Sparsame Verwendung von #Hashtags sorgt für mehr Interaktion

Unabhängig von der Zeichenanzahl oder dem verwendeten Format für einen Twitter-Post bietet sich die Verwendung von #Hashtags an, um mit eigenen Themen oder kuratierten Beiträgen bei Twitter auffindbar zu sein und die Sichtbarkeit im News-Feed zu verbessern.

Die Umfrageteilnehmer verwenden im Durchschnitt 3 #Hashtags pro Tweet. Umso mehr #Hashtags in einem Post verwendet werden, umso besser können diese Posts bei der Suche Themen zugeordnet werden. Allerdings sollte man beachten, dass ein Tweet mit 1-2 Hashtags eine um 21 Prozent höhere Interaktion hat, als Posts mit drei oder mehr #Hashtags. Daher empfiehlt es sich mit #Hashtags bei Twitter eher sparsam umzugehen. Denn zu viele Hashtags können die Lesbarkeit und Verständlichkeit von Posts stark beeinträchtigen. Mehr #Hashtags bringen also nicht automatisch mehr Sichtbarkeit oder Engagement.
Auch Twitter-Expertin Juliane Benad empfiehlt, für Twitter-Posts 1-2 #Hasthtags zu verwenden. Man sollte darauf achten nicht jeden Begriff zu “verschlagworten” und vor allem gut lesbare und leicht zu merkende Hashtags einbinden, rät Juliane Benad auf ihrem Blog.

8. Visueller Content ist am erfolgreichsten in der Twitter-Kommunikation

Für die erfolgreiche Kommunikation auf Twitter ist es vor allem wichtig, mit den eigenen oder kuratierten Inhalten von den Followern und Usern gesehen zu werden. Möglichst abwechslungsreiche und interessante Themen zu posten, ist der Schlüssel für mehr Engagement und Reichweite auf Twitter. Hinzu kommt, dass die Häufigkeit von Posts großen Einfluss auf die Sichtbarkeit von Inhalten bei Twitter nimmt. Für die Kommunikation auf den unterschiedlichen Social-Media-Netzwerken gelten jedoch auch unterschiedliche Regeln. Daher empfiehlt es sich, die Besonderheiten für erfolgreiche Kommunikation auf Twitter zu berücksichtigen um zu verstehen, wie erfolgreiche Kommunikation auf Twitter tatsächlich gelingt.

Vor allem die Wahl des richtigen Post-Formats ist ein ausschlaggebender Faktor dafür, dass Follower und Leser die geposteten Informationen als abwechslungsreich und interessant wahrnehmen. Nach Erfahrung der Umfrageteilnehmer sind die Post-Formate, die das meiste Engagement auf den Twitter-Kanälen erzeugen der ‘Bild-Post mit Link’ (18,8 %), gefolgt vom ‘Text-Post mit Link’ (18,3 %) und dem ‘Bild-Post ohne Link’ (16,9 %).

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9. Individualisierung und Qualität von Tweets sind am wichtigsten für den Umgang mit den neuen Twitter-Regeln

Nicht nur das Post-Format ist ausschlaggebend für den Erfolg von Twitter-Posts. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellsten Twitter-Änderungen, die zur Eindämmung von Spam-Nachrichten eingeführt wurden, zeigt sich, dass die Qualität von Posts eine zentrale Rolle für die Kommunikation auf Twitter einnimmt. Auch für die meisten Befragten ist die Qualität von Posts (18,2 %) am wichtigsten für die Twitter-Kommunikation, gefolgt von der zielgerichteten Nutzung von #Hashtags (15,8 %) und der Häufigkeit mit der Posts geteilt werden (13,7 %).

Auch für den Twitter-Experten und Redakteur Benjamin Brückner steht die Qualität vor Quantität. Damit hebt er klar den Nutzen von Inhalten für die Community in den Vordergrund. “Ist der Tweet hilfreich?”, erklärt Brückner die Schritte seines Twitter-Marketings. “Sind die Hashtags themenrelevant und habe ich im Falle von Content-Empfehlungen den Urheber der Quelle korrekt getagt?

Um mit den neuen Twitter-Regeln tatsächlich umgehen zu können, setzen die Befragten und die Twitter-Experten nicht nur auf die Qualität von Inhalten und Tweets. Wichtig ist außerdem die Individualisierung von Posts geworden. Deshalb ist das Verwenden individueller Bilder für 18 % Umfrageteilnehmer die beste Option, um mit den neuen Twitter-Regeln umzugehen. Auch das Variieren von Posts ist für viele Umfrageteilnehmer (17,7 %) sehr wichtig, gefolgt vom Setzen Individuelle Kommentare (17,4 %).

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10. Social-Media-Automatisierungs-Tools werden nach wie vor zum Planen und Teilen von Tweets eingesetzt

Die Social Media Netzwerke bieten alle Möglichkeiten für Unternehmen, Blogger oder Organisationen mehr Aufmerksamkeit mit Themen zu erreichen und größere Reichweite mit Informationen zu erzielen. Um Twitter erfolgreich für das Social Media Marketing zu nutzen, empfiehlt es sich, Automatisierungs-Tools zu nutzen und dadurch viel Zeit und Ressourcen zu sparen.  Dabei gilt es jedoch grundlegende Regeln der Social Media Automatisierung zu beachten.

Insgesamt gaben von allen befragten Umfrageteilnehmern 71,6 Prozent an, bereits Tools zur Social Media Automatisierung zu nutzen. Bei der Betreuung seiner Twitter-Accounts greift auch Twitter-Experte Benjamin Brückner auf Social Media Automatisierungs Tools zurück. “Für jedes meiner Konten nutze ich einen separaten [Social Media Automation Tool Account], über den ich die jeweiligen Tweets plane.

Von den Befragten nutzen 41,7 Prozent Social Media Automation Tools zum Teilen von Blog Posts. Knapp ein Drittel (32,1 %) der Umfrageteilnehmer nutzen Tools für die Social Media Automatisierung zum Planen von Posts. Das Nutzen von RSS-Feeds ist für die Anwender von Social Media Automatisierungs-Tools nicht wichtig. Nur 3,6 Prozent der Befragten gaben an, dass sie RSS-Feeds über Twitter teilen.wie-werden-tools-genutzt

Fazit

Die neuen Twitter Regeln stellen die Qualität der Inhalte und die individuelle Kommunikation in den Vordergrund. Dies muss sich sowohl in der persönlichen Kommunikation, als auch in der Verwendung von Social Media Tools wiederspiegeln. Unternehmen, die relevante Inhalte kommunizieren und den persönlichen Dialog mit ihren Followern pflegen, werden Twitter weiterhin erfolgreich nutzen können. Dabei unterstützen Social Media Automation Tools, die den individuellen Dialog pro Netzwerk unterstützen.

Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation

Blog2Social im Interview bei Digitales Unternehmertum

Thomas Otterbach von Digitales Unternehmertum spricht im Interview mit Melanie Tamble, der Geschäftsführerin und Gründerin von Blog2Social, und klärt, warum der individuelle Social-Media-Dialog so wichtig ist und wie Social-Media-Automation dabei hilft.

Die sozialen Netzwerke sind ein wichtiger Baustein der Unternehmenskommunikation. Sie können zum Traffic Booster für die Unternehmenswebsite werden und die Sichtbarkeit im Internet signifikant steigern. Social-Media-Tools bieten eine wichtige Unterstützung, um Routineaufgaben in der Social-Media-Kommunikation automatisiert zu unterstützen.

Doch die sozialen Netzwerke haben in jüngster Vergangenheit neue Regeln für Automatisierungsprozesse eingeführt, um Spambots und massenhafte Falschnachrichten (Fake News) zu regulieren. Das Ziel dieser neuen Automatisierungs-Regeln ist vor allem, den individuellen Dialog in der Social Media Kommunikation sicherzustellen. Für das Social-Media-Marketing stellt sich jedoch jetzt die Frage wie sich der individuelle Dialog mit der Social-Media-Automatisierung vereinbaren und vor allem vereinfachen lässt?

Lesen Sie das folgende Interview oder schauen Sie sich das Video an:

Tool-Tipp: Blog2Social – im Gespräch mit Firmengründern Melanie Tamble

Interview

Digitales Unternehmertum: Was macht Adenion?

Melanie Tamblé: „Wir entwickeln seit dem Jahr 2000 Online-Dienste und Tools für Marketing, PR und Social Media.

Bei unseren Tools geht es in erster Linie darum, das Content Seeding, also die weitreichende Verbreitung von Inhalten im Internet, so automatisiert wie möglich zu unterstützen. Dafür haben wir zum einen PR-Gateway für die Online-PR entwickelt, also die Verbreitung von Pressemitteilungen und Fachbeiträgen über News- und Themenportale, und zum anderen Blog2Social für das Social-Media-Marketing, also das Seeding von Beiträgen und Meldungen über eine Vielzahl von sozialen Netzwerken.“

Digitales Unternehmertum: Heute soll es um das Produkt  Blog2Social im Podcast gehen. Wie würde der Elevator Pitch aussehen. Was macht Blog2Social genau?

Melanie Tamblé: „Kurz erklärt bietet Blog2Social eine umfassende Social Media Automatisierung und Planung von Beiträgen über eine Vielzahl von Social-Media-Kanälen hinweg.

Das Besondere an Blog2Social ist zum einen die Vielzahl von individuellen Einstellungsmöglichkeiten und Netzwerken, um Beiträge zu individualisieren und maßgeschneidert für jede Community zu gestalten und zu planen und zum anderen unsere Spezialisierung für WordPress-Websites und -Blogs, mit der die Automatisierung komplett aus dem WordPress-Dashboard erfolgen kann. Hierin haben wir eine Alleinstellung insbesondere auf dem deutschen Markt. Unsere WordPress-Lösung ist die derzeit bestbewertete Social-Media-Lösung auf WordPress.org. Darauf sind wir sehr stolz, denn es steckt sehr viel Herzblut darin.“

Digitales Unternehmertum: Wie kam es zu der Idee?

Melanie Tamblé: „Unsere Produkte sind immer aus einem eigenen Bedarf entstanden. Wie alle Unternehmen stehen auch wir immer vor der großen Herausforderung, uns im Internet irgendwie bekannt zu machen. Unsere Kernstrategie ist und war schon immer das Content Marketing, lange bevor es sich als Buzzword durchgesetzt hat. Wir haben also immer schon unser Marketing-Know-How auch als Kerninhalt für unsere Marketing-Botschaften eingesetzt. So waren für uns Online-PR und Social-Media-Marketing auch immer die primären Kommunikationsinstrumente.

Dafür brauchten wir Lösungen, die diese Strategien automatisiert unterstützen: Zunächst für uns selbst und dann haben wir festgestellt, dass die Lösungen auch für unsere Kunden eine enorme Unterstützung sind. So sind dann aus Lösungen Produkte entstanden, die wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden ausbauen und weiterentwickeln. Und so ist PR-Gateway für die Online-PR entstanden und später Blog2Social für das Social-Media-Marketing. Denn als die ersten sozialen Netzwerke bekannt wurden, haben wir sie als gute Kommunikationskanäle für unsere Content-Marketing-Strategie erkannt. Mit dem Aufkommen immer neuer sozialer Netzwerke und Möglichkeiten wurde natürlich auch der Aufwand für das Seeding und den Dialog immer größer. So haben wir dann Blog2Social zunächst als Inhouse-Projekt und dann als WordPress-Lösung und später dann auch als Blog2Social WebApp entwickelt, um Inhalte und Beiträge automatisiert auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen zu planen und zu teilen.

Bei aller Automatisierung war uns besonders wichtig, individuelle Anpassungen zu berücksichtigen, um eine persönliche Ansprache der unterschiedlichen Communities auf den verschiedenen Kanälen zu gewährleisten.

So haben wir ein System geschaffen, mit dem wir die Aufgaben für die Anpassung und Planung der Social-Media-Posts in einem Arbeitsschritt für alle Netzwerke erledigen und trotzdem jeden Kanal individuell ansprechen und zeitlich planen können.

Das spart enorm viel Zeit und schont unsere Ressourcen. Durch Blog2Social können wir sogar mehr Social-Media-Kanäle nutzen, für die wir sonst gar keine Zeit und Ressourcen hätten.

Wir haben Blog2Social von Beginn an international ausgerichtet und haben inzwischen mehr als 30.000 aktive Installationen in über 72 Ländern. Unser großer Pluspunkt für unsere deutschen Kunden ist aber vor allem der deutschsprachige Support.“

Digitales Unternehmertum: Beim Seeding müssen vor allem die Voraussetzungen der einzelnen Netzwerke berücksichtigt werden. Wie macht ihr das bei Blog2Social?

Melanie Tamblé: „Genau das war unser Schwerpunkt bei der Entwicklung des Systems, denn jedes Netzwerk bietet unterschiedliche Möglichkeiten für die Präsentation der Inhalte und auch die Communities reagieren sehr unterschiedlich auf bestimmte Inhalte und Formate und auch Frequenzen von Posts.

Daher haben wir Blog2Social so entwickelt, dass die Social Media Posts bereits automatisiert in die entsprechend für jedes Netzwerk angepassten Formate, Textlängen, Bildgrößen etc. umgewandelt werden und es zudem viele verschiedene optionale Grundeinstellungen gibt, die sich für die unterschiedlichen Netzwerke als Default definieren lassen, z.B. Post-Formate, Meta Tags, Post-Templates oder Link-Formate.

Zusätzlich haben wir einen Vorschau-Editor entwickelt, über den alle selektierten Netzwerke und Posts in einem Arbeitsschritt individuell bearbeitet und angepasst werden. Wir nutzen diese Möglichkeiten sehr intensiv.

Wir betreiben 5 Corporate Blogs für die verschiedenen Produkte und daran angeschlossen haben wir auch die entsprechenden Social-Media-Kanäle, die wir regelmäßig mit Inhalten füllen. Unsere Blogs fungieren hierbei als unsere Content-Zentrale und Seeding-Kanal. Hier veröffentlichen wir alle unsere Inhalte, Grafiken, Infografiken, Whitepapers, Checklisten und FAQs für unsere Kunden. Diese Inhalte seeden wir dann über unsere verschiedenen Online-Medien. Dafür brauchten wir eine Lösung, die den ganzen Aufwand für die Aufbereitung der Social-Media-Post und die Planung vereinfacht.

Über die verschiedenen Kanäle unterscheiden wir jeweils unsere Ansprache und auch die Darstellung unserer Posts, aber auch die Posting-Zeiten und die Frequenz, mit der wir posten. Das alles lässt sich mit Blog2Social entsprechend einfach und schnell organisieren.

Twitter ist vor allem für Blog2Social unser Hauptkanal, weil wir hier die internationalen Kunden sehr gut erreichen. Wir haben die Blog2Social Kanäle auf Deutsch und Englisch, damit wir vor allem unsere internationalen Kunden und Influencer gezielter erreichen können. Unsere Erfahrung ist, dass englischsprachige Beiträge für unsere deutschsprachige Community ok sind, aber deutsche Beiträge auf einem Kanal, auf den wir internationale Kunden lenken, funktioniert nicht so gut.

Auf Twitter posten wir wesentlich häufiger und mehr, als auf allen anderen Kanälen und hier betreiben wir auch mehr Content Curation.

Facebook ist unser aktivster Dialog-Kanal. Auf Facebook posten wir unsere Beiträge sowohl auf den persönlichen Profilen als auch auf den Business-Seiten und in passenden Gruppen oder Communities. Für Blog2Social kommunizieren wir auf der Business-Seite vornehmlich auf Englisch und zeigen die deutschsprachigen Beiträge auch nur der deutschsprachigen Community an.

Die Business-Netzwerke XING und LinkedIn sind für uns auch wichtige Kanäle, daher nutzen wir auch hier persönliche Profile, Business-Seiten und bei LinkedIn auch Fokus-Seiten für unsere Produkte und Projekte und auch die verschiedenen Gruppen und Communities für die Cross-Promotion und das Seeding von Beiträgen.

LinkedIn nutzen wir verstärkt für unsere internationalen Kontakte und englischsprachigen Beiträge.

Eine besondere Spezialität bei Blog2Social ist Google My Business, denn die Marketing-Power dieses kostenlosen Google Services wird häufig unterschätzt. Google My Business bietet die Möglichkeit, das Unternehmen und aktuelle Beiträge direkt auf den obersten Platz in den Suchindex zu bringen (Knowledge Panel). Google My Business ist also nicht nur ein Brancheneintrag, sondern bietet inzwischen viele neue Möglichkeiten für die Präsentation von aktuellen News und den Kundendialog. Über Blog2Social können wir unsere Blogbeiträge, Fachbeiträge oder auch Aktionen und Kampagnen als Google-Beiträge auf unserem Google-My-Business-Profilen veröffentlichen. So sind unsere aktuellen Beiträge auch direkt im Google-Suchindex sichtbar.

Die Bilder-Netzwerke Instagram, Pinterest und Flickr bringen vor allem viel Sichtbarkeit und Traffic aus den Bildersuchen der Suchmaschinen und den Social Media Netzwerken. Visuelle Elemente sind extrem wichtig im Social Web geworden. Aber auch hier gibt es große Unterschiede, denn Instagram funktioniert anders als Pinterest. Daher entwickeln wir für Pinterest auch spezielle Bildformate für unsere Beiträge. Grundsätzlich erstellen wir für alle Beiträge jeweils verschiedene Visuals oder Infografiken, damit wir möglichst viel Bildmaterial für unsere Social-Media-Posts haben. So können wir unsere Beiträge mit verschiedenen Bildaufhängern und Kommentaren auch mehrfach posten, ohne uns zu wiederholen. Auch das planen und teilen wir automatisiert und zeitversetzt mit Blog2Social.

Reddit ist vor allem für den internationalen Bereich interessant, denn es gibt hier Hunderte von sogenannten Subreddits zu bestimmten Themen, ähnlich wie bei den Gruppen und Communities der anderen sozialen Netzwerke. Hier teilen wir unsere englischsprachigen Beiträge in den jeweils passenden Subreddits.

Blogging Netzwerke wie Medium, Tumblr, Bloglovin‘ und Torial sind für uns weitere Kanäle, auf denen wir unsere Blogbeiträge syndizieren, also zweitverwerten. Dafür bietet Blog2Social einen HTML-Editor, um die Beiträge ggf. noch zu kürzen oder zu individualisieren. Man kann sie aber auch im Ganzen auf den jeweiligen Kanälen publizieren. Hierfür werden entsprechende Canonical Tags mitgegeben, die den Originalbeitrag kennzeichnen.

Da unsere Beiträge in der Regel recht lang sind, entwickeln wir hierfür in der Regel vorab eine gekürzte Fassung, die wir dann aber auf allen redaktionellen Netzwerken und auch für Online-Pressemitteilungen, etc. verwerten. Das ist für uns Teil unserer Content Recycling Strategie.

Und dann gibt es noch die Bookmark-Verzeichnisse wie Diigo, die vor allem im amerikanischen Raum sehr beliebt sind. In diesen Netzwerken wird einfach nur der Link und ein kurzer Kommentar mit Hashtags geteilt.

Kurz und gut, mit Hilfe von Blog2Social können wir sämtliche Beiträge für alle unsere Kanäle mit wenigen Handgriffen individuell anpassen, mit verschiedenen Kommentaren, Hashtags oder Handles versehen und zeitversetzt planen und posten.

Das spart unglaublich viel Zeit und ermöglicht uns, mehr Kanäle in kürzerer Zeit zu bedienen. Die gewonnene Zeit investieren wir dann lieber in den Ausbau und die Pflege unserer Community.“

Digitales Unternehmertum: Wie muss man sich das Crossposting mit Blog2Social ansonsten vorstellen? Wird immer der komplette Blogbeitrag gepostet oder können auch Teile einzeln gepostet werden? Kann man einstellen, dass das Bild im Fokus steht und nicht der Text?

Melanie Tamble: „Bilder und die Bilder-Netzwerke sind ja unglaublich wichtig geworden. Daher ist es absolut sinnvoll, die Bilder auch bei den Beiträgen in den Fokus zu setzen. Und das nicht nur bei Pinterest oder Instagram.

Mit Blog2Social lassen sich Beiträge je nach Netzwerk wahlweise als Link-Post (mit Vorschau-Grafik) oder als Bild-Post teilen. Bei einem Link-Post wird in der Vorschau das Beitragsbild geteilt (bzw. das Bild, das in den OG Parametern definiert ist). Wenn ein Beitrag mehrere Bilder enthält, macht es Sinn, die weiteren Bilder für die Social-Media-Kommunikation zu nutzen. Das kann man in Blog2Social entweder ebenfalls als Link-Post, indem man die OG-Parameter verändert oder durch Auswahl eines anderen Bildes aus der Mediathek. Oder aber man postet nur das Bild als Bild-Post, mit oder ohne Link zum Beitrag. Das hat den Vorteil, dass man den Beitrag auch mehrfach über die Social-Media-Kanäle seeden kann, ohne dass er gleich aussieht. Man kann zum Beispiel verschiedene Aspekte eines Beitrags mit unterschiedlichen Grafiken visualisieren. Auch das ist für uns Teil unserer Content-Recycling-Strategie, um aus einem Inhalt das Maximum an Seeding und Reichweite rauszuholen.

Auch kann man für die verschiedenen Netzwerke unterschiedliche Bilder aus den jeweiligen Beiträgen oder auch aus anderen Quellen wählen. Die Visuals lassen sich also auch wahlweise mit dem Beitrag oder der Seite oder auch separat mit oder ohne Link teilen.

Da wir verschiedene Visuals für unsere Beiträge erstellen, können wir zum einen die Beiträge mit verschiedenen Bildaufhängern und Kommentaren posten, um zum Beispiel verschiedene Teilaspekte des Beitrags zu betonen, oder aber wir posten Infografiken auch separat nur auf bestimmten Netzwerken. Auch das planen und teilen wir automatisiert und zeitversetzt mit Blog2Social.

Über Blog2Social lassen sich auch Beiträge und Bilder ganz unabhängig vom Blog oder der WordPress Seite posten, per Link oder über unsere Blog2Social Browser Extension. Mit der Browser Extension lassen sich beliebige Beiträge, Bilder oder andere Medien aus beliebigen anderen Quellen entweder direkt über den Browser teilen oder in WordPress oder der WebApp als Entwurf speichern und zu einem späteren Zeitpunkt planen und teilen.“

Digitales Unternehmertum: Das Planen von Social Posts ist wichtig – wie funktioniert das genau – ist das abhängig vom Datum der Veröffentlichung auf WordPress oder kann man eine eigene Timeline festlegen?

Melanie Tamblé: „Auch hier ist das System sehr flexibel. Das Planen und Teilen ist unabhängig von einem Veröffentlichungstermin. Es können natürlich auch ältere Beiträge, Medien und Seiten zu beliebigen Zeiten erneut geplant und geteilt werden.

Für jedes Netzwerk gibt es unterschiedliche Kernzeiten, zu denen die Communities besonders aktiv sind. Wir haben diese Kernzeiten sorgfältig recherchiert und als vordefiniertes Beste-Zeiten-Schema in Blog2Social hinterlegt und passen diese auf KI-Basis immer wieder neu an.

Diese Basis können unsere Kunden nutzen, aber man kann dieses Zeitschema natürlich auch individuell anpassen oder verschiedene Zeitschemata definieren, z.B. für verschiedene Zeitzonen oder Kampagnen. Denn für unterschiedliche Unternehmen und Produkte und verschiedene Zielgruppen können diese Besten Zeiten natürlich variieren.

Diese Timelines lassen sich dann als Standardeinstellung definieren, individuell pro Beitrag selektieren oder individuell pro Post variieren.

Da wir auf sehr vielen verschiedenen Kanälen posten, haben wir einen sehr ausgefeilten Redaktionsplan für unsere Netzwerke erstellt. Wenn wir z. B. bei Facebook oder LinkedIn auf verschiedenen Profilen, Seiten oder Gruppen posten, dann verteilen wir die Postings über verschiedene Tage. Es sind ja nicht alle User zur gleichen Zeit in allen Netzwerken und die Social-Media-Streams laufen ja ziemlich schnell durch. Durch die zeitversetzte Verteilung haben wir aber die Chance mehr Follower zu erreichen.“

Digitales Unternehmertum: Wie viele Social Networks habt ihr aktuell verbunden?

Melanie Tamblé: „Wir haben aktuell 15 Netzwerke angebunden, darunter Twitter, Facebook, LinkedIn, Xing, VK, Google My Business, Pinterest, Instagram, Flickr, Reddit, Medium, Tumblr, torial und Diigo.

Weitere Netzwerke sind in Planung wie z.B. YouTube, Quora, Linkedin Pulse oder WhatsApp.“

Digitales Unternehmertum: Gibt es auch die Möglichkeit den Prozess weitestgehend zu automatisieren? Wenn ein Beitrag geschrieben ist, wird dieser immer automatisch in alle relevanten Kanäle gepublished?

Melanie Tamblé: „Ja, auch eine vollständige Automatisierung ist möglich, quasi ein Auto-Pilot für das Social-Media-Publishing bei der Veröffentlichung oder Aktualisierung eines Beitrags.

Blog2Social wandelt die Beiträge ja bereits automatisiert in ein angepasstes Format für die jeweiligen Netzwerke um. Man kann dann auch ein vordefiniertes Zeitschema und eine vordefinierte Auswahl an Netzwerken, sowie die Post-Formate als Standard festlegen.

Zusätzlich bieten wir Social-Media-Beitragsvorlagen an, die jeder User nochmal individuell anpassen kann, um zum Beispiel die Reihenfolge von Titel, Kommentar, Link und Hashtags als Standard zu definieren.

Wir bauen Blog2Social auch in Bezug auf das KI gesteuerte Auto-Posting immer weiter aus.

Auch die Regeln der einzelnen Netzwerke für das Crossposting haben wir weitgehend in Blog2Social hinterlegt.

Wir selbst nutzen allerdings nach wie vor den Vorschau-Editor für einen individuellen Feinschliff der Posts. Das liegt aber natürlich daran, dass wir sehr viele Kanäle mit vielen verschiedenen Zielgruppen und Communities nutzen. Unsere Erfahrung ist, dass eine persönliche Ansprache jeder Community erfolgversprechender für die Interaktion ist. Genau dafür haben wir ja Blog2Social konzipiert und auch das ist über einen einzigen Arbeitsschritt schnell und einfach zu erledigen.“

Digitales Unternehmertum: In einigen Plattformen sind Hashtags ein wichtiges Werkzeug, um Aufmerksamkeit zu generieren. Können Hashtags bei Blog2Social auch berücksichtigt und ggf. automatisiert verwendet werden?

Melanie Tamblé: „Ja, Hashtags und auch Hashflags sind inzwischen in fast allen Netzwerken zu einem wichtigen Element geworden. Sowohl für die Recherche nach Suchbegriffen oder die Teilnahme an aktuellen als auch für Diskussionen, Events oder bestimmten Trending Hashtags.

Blog2Social wandelt die Keyword-Tags der Beiträge automatisch in Hashtags um und ergänzt sie sie im Social-Media-Post je nach Optionen des Netzwerks.

Auch Hashtags können in den verschiedenen Netzwerken und Communities sehr unterschiedlich funktionieren. Daher passen wir unsere Hashtags ggf. nochmal individuell für die jeweiligen Zielgruppen und Communities an.“

Digitales Unternehmertum: Das Thema Messbarkeit ist im Online-Marketing ja sehr wichtig. Bietet ihr hier auch Reports und wie weit gehen diese?

Melanie Tamblé: „Wir bieten unseren Kunden verschiedene Möglichkeiten des Reportings an. Zum einen können die Posts in den Netzwerken über einen Direktlink aufgerufen und geprüft werden. Links können mit Bitly-Codes hinterlegt werden und damit auch in das Standard-Monitoring übernommen werden. Oder aber: für ein umfassendes Social-Media-Monitoring haben wir eine Kooperation mit dem News-Radar von pressrelations. Dazu haben wir auch einen Showcase auf unserem Blog. Diesen Bereich werden wir aber auch zukünftig noch weiter ausbauen.“

Digitales Unternehmertum: Was plant Ihr in Zukunft, wo ist die Vision?

Melanie Tamblé: „Unsere Vision ist grundsätzlich, eine immer intelligentere Unterstützung des Social-Media-Marketings, auch unter Zuhilfenahme von KI-Technologien, zu entwickeln. Dazu gehört eine immer intelligentere, individuelle Automatisierung mit einer noch umfassenderen Unterstützung für das Content Seeding und die Cross-Media-Marketing. Dafür haben wir bereits eine lange Liste von Ideen und Funktionen, die wir noch entwickeln werden.

Die Weiterentwicklung unserer Produkte hängt natürlich sehr von der allgemeinen Entwicklung der Kommunikationskultur im Internet ab. Wir beobachten sehr genau die aktuellen Trends in der Branche und testen die Mechanismen in erster Linie an uns selbst. Wir sind unsere besten Kunden, aber auch unsere kritischsten Tester.

Unsere Produktentwicklung richtet sich aber auch nach den konkreten Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden. Der intensive Kundendialog und Support war von Anfang an unser großer Fokus. Daher ist unser Kundendialog auch in unsere gesamte Unternehmenskommunikation eingebunden: Von der Bürokommunikation über das Marketing-Team bis hin zur Produktentwicklung. Aus dem Feedback unserer Kunden entwickeln wir Help Content, den wir für unser Content Marketing nutzen. So generieren wir vor allem die Ideen und Wünsche für die Weiterentwicklung unserer Lösung.“

Digitales Unternehmertum schaut hinter die Kulissen von Blog2Social

Das komplette Interview steht außerdem als Podcast auf der Website von Digitales Unternehmertum oder als YouTube Video zur Verfügung. Testen Sie Blog2Social Business für 30 Tage kostenlos und unverbindlich und überzeugen Sie sich selbst!

Wie lässt sich das Format der Veröffentlichung auf Facebook festlegen?

Blog2Social unterstützt Dich dabei, Deine Social-Media-Posts automatisiert und maßgeschneidert für jedes Netzwerk zu erstellen. Mit der Änderung des Postformates kannst Du unterschiedliche Schwerpunkte setzen und Vielfalt in Deine Social Media Kanäle bringen.

Facebook bietet Dir die Wahl zwischen zwei grundlegenden Postformaten, um Deine Inhalte zu präsentieren:

  • Link-Post
  • Bild-Post

Mit Blog2Social kannst Du festlegen, in welchem Format Deine Social Media Posts auf Facebook veröffentlicht werden sollen.

So teilst Du Deinen Beitrag mit dem Fokus auf den Link

Ein Link-Beitrag setzt den Fokus auf Deinen Link und den zugehörigen Bloginhalt. Im Link-Postformat generieren die sozialen Netzwerke automatisch eine Link-Vorschau aus den Informationen aus den Meta-Tags Deines Blogbeitrag.

Nutze dieses Social-Media-Postformat, um Deine Leser direkt auf Deinen Blog, auf Deine Webseite oder in Deinen Webshop zu leiten, indem Du ihnen einen kleinen Vorgeschmack auf Deine Inhalte gibst. Ein Klick auf Dein Bild oder die restliche Link-Vorschau leitet den Leser direkt zu Deinem Blogbeitrag.

Ein Link-Beitrag besteht aus:

1. Dem Kommentartext, den Du auf Facebook veröffentlichen möchtest.
2. Automatisch generierten Hashtags aus Deinen WordPress-Schlagwörtern (Blog2Social-Funktion).
3.-5. Der Link-Vorschau: Durch Klicken auf die Link-Vorschau landest Du direkt auf Deinem Blogbeitrag.
3. Beschreibung: automatisch aus den og:description tags generiert.
4. Bild: automatisch aus den og:image tags generiert.
5. Titel: automatisch aus den  og:title tags generiert.

So teilst Du Deinen Beitrag mit dem Fokus auf das Bild

Ein Bild-Beitrag setzt den Fokus auf Dein Bild. Wird das Bild angeklickt, vergrößert es sich in der Ansicht. Grundsätzlich sind Links in Bild-Beiträgen optional, mit Blog2Social wird der Link zu Deinem Blogbeitrag automatisch als klickbarer Link unter Deinem Text eingefügt.

Die Bilder werden automatisch in Deine Bildergalerie bzw. Dein Fotoalbum auf Facebook hochgeladen und bleiben so auf Deinem Profil bzw. Deiner Seite sichtbar und zugänglich, wenn Dein Beitrag längst im Fluss der Social-Media-Updates verschwunden ist.

Ein Bild-Beitrag besteht aus:

  1. Dem Kommentar-Text, den Du auf Facebook veröffentlichen möchtest.
  2. Automatisch generierten Hashtags aus Deinem WordPress-Schlagwörtern (Blog2Social-Funktion).
  3. Der Beschreibung, die automatisch aus den og:description tags generiert wird.
  4. Einem klickbaren Link zu Deinem Blogbeitrag (optional).
  5. Dem Bild, das Du ausgewählt hast, um es auf Facebook zu teilen.

Lege Deine Formate für Deine Facebook-Posts in Blog2Social fest

Um Dein Postformat für Facebook standardmäßig festzulegen, klicke einfach oben oder in der linken Menüleiste auf den Abschnitt “Netzwerke”: Blog2Social>Netzwerke.

Klicke rechts neben Deinen Facebook-Verbindungen auf “Postformat bearbeiten”.

Wähle, in welchem Postformat Du Deinen Post teilen möchtest: Bild-Beitrag oder Link-Beitrag.

Wenn Du mit Deinen Einstellungen zufrieden bist, klicke auf “speichern”.

Tipp: Lege nicht nur Deine Postformate, sondern auch weitere Einstellungen für Deine Social-Media-Posts standardmäßig mit Social-Media-Beitragsvorlagen fest.

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7 Quick and Easy Ways to Make WordPress Load Faster

People’s’ attention spans seem to be forever getting shorter and shorter, the internet and our endless phone notifications, with more and more things drawing our attention, this isn’t surprising. It’s said that the average attention span has gone down from 12 seconds in the year 2000 to just 8 seconds now. If this is actually true, at this rate, we might not be much better than a goldfish in just a few years. This 8 second rule is the reason why you need to take all of the steps necessary to make your WordPress load faster!

Whether shorter and shorter attention spans is really in our future or not, what we can certainly say is that people don’t like to wait for websites to load and will move on quickly when they can. This is more evident when it comes to the internet and WordPress based websites, which unless optimized correctly, can potentially take more than the dreaded 8 seconds to load.

If your website is slow, visitors could be bouncing away, never to return, before your website has even loaded!

You really need to make WordPress load faster to prevent this and also to improve your site’s SEO at the same time. Google knows well that people don’t like to wait, so they have taken this into consideration when deciding ranking factors.

Not only that, but WordPress maintenance is also critically important to keep it running smoothly.

Our list of easy methods to make WordPress load faster below should improve your site’s speed and help your search engine visibility, too.

1. Upgrade to PHP 7+

If you want to improve the speed of your WordPress site, it isn’t a bad idea to make sure you are using the latest version of PHP.

The latest versions of this server-side programming language are considerably faster than earlier releases, and if you are stuck using one of these older builds, you are slowing down your site unnecessarily.

PHP 7 is a marked improvement over the previous release PHP 5.6.

Some benchmark tests show the more recent build executing WordPress requests twice as fast as the 5.6 version. They also show that PHP 7 is using far fewer server resources to execute these requests, it uses 25 million CPU instructions for one request, while PHP 5.6 takes around 100 million instructions to complete the same action.

It’s easy to find out which PHP version you are using.

Just download the plugin called Display PHP Version and the number will be displayed on the dashboard. If you are running an older version, the next step is to check compatibility before you upgrade to a faster build.

2. Enable GZIP Compression

One way to speed up your site is to send smaller files when a visitor makes a request.

The smaller the size of files your server sends to the visitor, the less time they will have to wait. The reason why GZIP is great at this is that all current browsers support this compression automatically, requesting the smaller files when available and decompressing them.

All this, without the user noticing anything different, apart from a more responsive website.

Often GZIP is already activated on hosting accounts, but it doesn’t hurt to check.

Go to www.giftofspeed.com/gzip-test to find out, if it is active on your site. If it isn’t used on your site, you can activate it in cPanel by editing your .htaccess file or through a plugin.

3. Enable HTTP2

HTTP/2 is the newer, more efficient, safer, and faster update to the Hypertext Transfer Protocol standard and is the first major upgrade since 1997.

The increased speed benefits are achieved through a number of different ways; the overhead is reduced by compressing the header, multiple requests can be dealt with simultaneously through a single connection, faster-encrypted connections, servers can push information to the visitor’s cache, and reduced round trip data times.

To find out, if HTTP/2 is working on your site, you can use this site: tools.keycdn.com/http2-test. If your site doesn’t have HTTP/2 active, it is down to your hosting provider to activate it on the server.

Get in touch with the hosting company and ask them to enable this for you or what steps you need to take to set it up.

4. Set up a CDN on your Site

Content Delivery Networks are the answer to the problem of server distance from the visitor. The further away the visitor is from the physical server location, the slower his or her website will appear to the viewer.

A CDN achieves speed improvements for your WordPress site by using different server locations around the world. The static content of the site is copied to these different locations, allowing a visitor to receive data from the nearest location giving them a fast loading and more reliable site.

Your site’s CSS file, images, and JavaScript could be located closer to your visitor improving their experience using your website.

Implementing a CDN for your WordPress site could be a great way to improve speed for larger sites which have customers all over the world. It will not produce many benefits, if most of your visitors are located in the same country, however.

You can read more on options including premium and free options in this post: 15 Free CDN WordPress Services to Boost Your Website Speed – CollectiveRay.

5. Install a Caching Plugin

A cache is a temporary source of data which is available to be quickly accessed, when needed. It allows for a reduced load on the server resources and enables data to become available for the visitor faster than asking the server to process a new request.

Installing a caching plugin is a quick task that will be helping WordPress load faster within a few clicks, and for free. There are many popular plugins to choose from including WP Rocket, WP Super Cache, and W3 Total Cache.

6. Remove Extra Plugins

It can be very tempting to download plugins to increase the capabilities of your WordPress installation.

With many sites, blogs, and author’s showcasing and promoting plugins to fix site problems, offering functionality, and solving your visitors needs, it isn’t surprising that the list of plugins running on your site starts to balloon.

Before too long you can find that you’ve ended up with a host of plugins that you don’t really need or may not even remember the reason why you installed them. These plugins, regardless of their features, do have a downside, however. The more plugins you have running on your site, the greater the pressure on the server and the slower your site will naturally run.

The answer to this problem is, of course, very simple. Deactivate and uninstall the plugins you don’t need any longer. Additionally, if you are using a fully featured plugin for only one of its features, it may be better to find a plugin which specializes in that particular task. Do these simple things and you will reduce the workload of your server in no time at all.

7. Upgrade to a VPS

A Virtual Private Server has the advantage over shared hosting when it comes to speed, because your site can draw upon greater processing resources when they are needed most. This has the benefit of making sure your site doesn’t slow down when it gets busy.

It also makes sure that you aren’t affected when another website, on the same server as your site, hogs the available processing power. You will also avoid the problem of the server going down, because of the sharing of resources.

The VPS hosting option provides your site with most of the benefits of a dedicated server without the high costs attached. You could see the loading times of your WordPress install drop by several seconds when you upgrade from shared hosting.

Conclusion

There really isn’t an excuse not to put at least a few of these speed improvements into action to make your WordPress load faster. Doing so could provide a very noticeable benefit to your WordPress website and along with it your profits.

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David Attard
Author at CollectiveRay
David, founder of CollectiveRay and geek-extraordinaire. Spent most of his adult life working in and around IT, web design and software products. Spends much too much time on a laptop, talking to machines, at least that’s what his wife says, but brings out the best of a business bottom-live using digital strategies.
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