Das Trojanische Pferd gehört zu den bekanntesten Erzählungen der griechischen Mythologie. Nach langer Belagerung Trojas täuschten die Griechen ihren Abzug vor und ließen ein großes hölzernes Pferd zurück. Die Trojaner brachten es als vermeintliches Siegeszeichen in die Stadt. In seinem Inneren versteckten sich jedoch griechische Krieger, die nachts herauskamen und Troja von innen öffneten. Heute steht der Begriff „Trojanisches Pferd“ für eine versteckte Gefahr, die harmlos erscheint.
Author: Markus Knorr
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Das Testbild – Ein technisches Relikt mit Kultstatus
Das Testbild gehört zu den ikonischsten Symbolen der analogen Fernsehzeit. Jahrzehntelang erschien es nach Sendeschluss auf den Bildschirmen und erfüllte eine wichtige technische Funktion: Es half dabei, Fernseher korrekt einzustellen und die Qualität der Übertragung zu überprüfen. Linien, Kreise, Graustufen und Farbbalken waren dabei nicht zufällig angeordnet, sondern dienten als präzise Messwerkzeuge für Schärfe, Kontrast und Farbwiedergabe.
In den 1950er Jahren wurden die ersten Testbilder noch als Diapositive abgetastet, später folgten elektronisch erzeugte Varianten wie das berühmte Philips-Testbild PM5544. Mit dem Aufkommen des Farbfernsehens wurden die Muster komplexer und farbiger. Für viele Zuschauer war das Testbild ein vertrauter Anblick – oft das letzte Bild des Tages, bevor der Sender in die nächtliche Pause ging.
Heute sind Testbilder weitgehend aus dem regulären Fernsehen verschwunden. Doch in der professionellen Bildtechnik, bei der Kalibrierung moderner Monitore oder als nostalgisches Designmotiv leben sie weiter. Das Testbild bleibt damit ein faszinierendes Stück Technikgeschichte, das die Entwicklung des Fernsehens über Jahrzehnte begleitet hat.
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Zum Gebrauch von Großbuchstaben
Die Initiative für Lesbarkeit und digitale Barrierefreiheit warnt vor dem zunehmenden Einsatz von vollständig in Großbuchstaben gesetzten Überschriften und Texten. Neue Erkenntnisse aus der Leseforschung zeigen deutlich: Versalien erschweren das Lesen, verlangsamen die Informationsaufnahme und behindern eine klare Kommunikation.
„Menschen lesen nicht Buchstabe für Buchstabe, sondern Wortbilder“, erklärt die Initiative. „Großbuchstaben zerstören diese Wortbilder und machen Texte unnötig anstrengend.“ Studien belegen, dass die Lesegeschwindigkeit bei Versaltexten um bis zu 20 Prozent sinken kann.
Kernergebnisse der aktuellen Analyse
- Lesegeschwindigkeit — Großbuchstaben verlangsamen das Lesen messbar, weil alle Buchstaben dieselbe Höhe haben und das Auge keine vertrauten Wortformen erkennt.
- Kommunikationswirkung — Texte in Großbuchstaben wirken schnell wie „Anschreien“ und verlieren an Professionalität.
- Barrierefreiheit — Menschen mit Legasthenie oder Sehbeeinträchtigungen haben besondere Schwierigkeiten mit Versaltexten.
- Ermüdungseffekt — Das Auge muss mehr Arbeit leisten, um die gleichförmigen Zeichen zu unterscheiden.
Statement der Initiative
„Wir appellieren an Unternehmen, Behörden und Medienhäuser, auf vollständig großgeschriebene Überschriften und Texte zu verzichten. Gute Kommunikation lebt von Klarheit – und Klarheit entsteht durch gut lesbare Typografie“, so die Sprecherin der Initiative.
Empfehlung für die Praxis
- Gemischte Schreibweise nutzen, um natürliche Wortbilder zu erhalten
- Typografische Hervorhebungen wie Fettung oder Farbe statt Versalien einsetzen
- Barrierefreie Standards in digitalen Medien berücksichtigen
