Autofahren bei Nebel

ARAG Experten geben Tipps zur sicheren Fahrt im herbstlichen Nebel

Autofahren bei Nebel

Der Herbst hat uns fest in seinem nasskalten Griff: Grauer Himmel, Regen und vor allem Nebel bestimmen die Wetterlage in Deutschland und behindern den Verkehr beträchtlich. ARAG Experten erinnern deshalb an einige wichtige Tipps, die Autofahrern bei Nebel das Leben erleichtern.

Sichtweiten abschätzen: Als Orientierungshilfe dienen die Leitpfosten am Straßenrand – sie liegen 50 Meter auseinander. Auf Autobahnen liegen die Fahrbahnmarkierungen in der Mitte 18 Meter auseinander, auf Landstraßen 12 Meter.

Runter vom Gas! Beträgt die Sicht nur 50 Meter, darf laut Gesetz maximal mit Tempo 50 gefahren werden.

Sicherheitsabstand einhalten! Zu geringer Sicherheitsabstand bei zu hohem Tempo ist die Hauptursache für Unfälle bei schlechter Sicht.

Fernlicht ausschalten! Bei dichtem Nebel und Schnee ist das weiß strahlende Fernlicht kontraproduktiv, da es reflektiert wird und den Fahrer und den Gegenverkehr blenden kann.

Abblendlicht und Nebelscheinwerfer! Anders als der Name vermuten lässt, dürfen Nebelscheinwerfer nicht nur bei Nebel, sondern generell bei schlechter Sicht eingeschaltet werden.

Also auch bei starkem Regen oder Schneefall. Zusätzlich muss immer das Abblendlicht aktiv sein.

Nebelschlussleuchten! Erst bei Sichtweiten unter 50 Meter einschalten! Mit sehr hellem rotem Licht warnt die Nebelschlussleuchte den nachfolgenden Verkehr. Bei unnötigem Einsatz der Nebelschlussleuchte werden 20 bis 35 Euro Bußgeld fällig. Die Höchstgeschwindigkeit bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte beträgt 50 km/h.

Volle Konzentration! Längere Nebelfahrten erfordern eine erhöhte Aufmerksamkeit. Autofahrer sollten deswegen häufiger Pausen einlegen und auf Autobahnparkplätzen mit eingeschaltetem Licht parken, damit andere den Wagen im Nebel erkennen können.

Durchblick! Vor jeder Fahrt sollte sichergestellt werden, dass die Scheiben gereinigt sind und die Scheibenwischer funktionieren. Ist die Sicht beeinträchtigt, kann das ein Bußgeld von 10 Euro nach sich ziehen.

Sichtweiten unter 50 Meter! Hier kann es laut ARAG Experten ratsam sein, den nächsten Rast- oder Parkplatz anzufahren und abzuwarten, bis sich der Nebel etwas lichtet. Dies gilt auf jeden Fall für Gefahrengut-Transporte, aber auch für andere Lkws oder bei besonders hohem Verkehrsaufkommen.

Weitere interessante Informationen unter:

https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze

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Sind GPS Ortungsgeräte in Fahrzeugen erforderlich?

Nutzen von GPS Tracker im Fahrzeugen…

Sind GPS Ortungsgeräte in Fahrzeugen erforderlich?

GPS-Ortungsgeräte: Branchenunabhängig und Universell einsetzbar

Der GPS Tracker hat sich weltweit zu einem weit verbreiteten Produkt entwickelt. Die Ortungsgeräte, die von den wachsenden Unternehmen der Branche bevorzugt werden, werden jetzt auch von vielen Kleinunternehmen bevorzugt und sind fast notwendig. Vor allem die Unternehmen die Kurierdienste anbieten, sowie Transportunternehmen und Hausverwaltungen. Diese sind in letzter Zeit sehr populär geworden.

Motorrad als Einsatzbereich in Hinblick auf Kraftstoffersparnis und Geschwindigkeit im Dienstleistungssektor, ist ein Produkt der Wahl. Licht- und Schlosssicherheit können jedoch leicht geknackt werden und Diebstahl wird auch als sehr wichtig angesehen. GPS Tracker Geräte sollten zur einfachen Überwachung von Fahrzeugen verwendet werden, z. B. zum Tracking und zur Kontrolle. Darüber hinaus bieten sie Kontrolle des Straßenzustandes und deren Bedingungen.

Ein Lizenziertes GPS Kartenmaterial ist eine Plattform, die Ihnen in jeder Hinsicht Komfort bietet.

GPS Geräte von Arvento Mobile Systems können in Fahrzeugen und teure Baumaschinen eingesetzt werden. Es ist sehr wichtig, dass Fahrzeuge und teure Gegenstände LIVE zu verfolgen sind. Die Betriebs- und Ruhezeiten dieser Maschinen werden ebenfalls von GPS -Ortungsgeräten überwacht.

Da die Fahrzeuge schwer sind, müssen sie zusätzlich gesichert werden, da sie am Ende der erfolgten Arbeitszeit nicht vom Nutzungsbereich getrennt werden können. Dies geschieht durch den GPS Tracker, der Online-Plattform und der Überwachung die rund um die Uhr erfolgt. Das automatische Abrufen von Auswertungen und Berichten zur Routenhistorie ist eine Funktion, mit der der Zuständige Mitarbeiter später die Arbeits- und Stehzeiten kontrollieren kann bzw. ob ein Fahrzeug/Maschine sich an einem „verbotenen Standort befindet“.

GPS Geräte sind einfach einzubauen und dessen GPS Tracker Software leichter zu bedienen, bequem für den langfristigen Gebrauch, sparen Zeit und reduzieren unnötige Gespräche mit ihren Mitarbeitern. GPS Tracker (Ortungsgeräte), die in einem separaten Paket für jeden Sektor und Einsatz angeboten werden, können durch einen einfachen Klick auf unserer Webseite erworben werden. Wenn Ihnen Ihre Zeit und Ihr Geld wertvoll sind, dann sollten Sie den GPS Tracker so schnell wie möglich auch in Ihrem Fuhrpark einsetzen.

Sie ersparen sich nicht nur viel Zeit und haben einen effektiven Schutz vor Missbrauch und Diebstahl, sondern schützen Ihre Mitarbeiter, Ihre Fahrzeuge und Ihre Maschinen.

Firma Easytrack GPS Ortungssysteme, welche seit 2008 Corporate Business Partner von Arvento Mobile Systems ist bietet allen Unternehmen, Partnern und Geschäftskunden eine professionelle Beratung und Analyse des eigenen Fuhrparks um die möglichen Schwächen festzustellen. Dank der eigenen GPS Hardware/ GPS Softwarelösung aus eigener Entwicklung gelingt es uns die Bedürfnisse unserer Kunden in hohem Ausmaß mit nachhaltigem Erfolg zu erfüllen.

Easytrack GPS Ortungssysteme und Arvento ist auf Telematik- und Asset Tracking spezialisiert.

Arvento ist auch in Europa ein renommiertes Technologieunternehmen, welches 2015 als das 5. Größte GPS-Fuhrparksystemunternehmen weltweit ausgezeichnet wurde und hat mehr als 90.000 Kunden und 900.000 verbaute Ortungssysteme.

Aufgrund der individuellen Anpassung und Flexibilität gegenüber dem Markt und dem Kunden umfasst unsere Hard und Softwarelösung viel mehr als nur Fahrzeugortung.

Unser System unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen durch den umfangreichen Leistungsumfang! Durch die gemeinsame und eigene Herstellung werden Hard und Software optimal miteinander abgestimmt. Ortung von Personen/Tieren sowie Überwachung von Baumaschinen, Baufahrzeugen, Kleingeräten, Stapler, Container, Fahrräder, Motorräder, Kräne uvm. Mit unserer Lösung haben Sie eine perfekte Lösung.

Mit unseren Easytrack GPS Ortungssystemen haben Sie nicht nur Ihren Fuhrpark rund um die Uhr im Überblick sondern steigern die Produktivität und senken die Betriebskosten.

Mit großem Stolz können wir verkünden, dass 98% unserer Kunden, Easytrack GPS Ortungssysteme weiterempfehlen würden und über 30% unserer Kunden aus Empfehlungen stammen.

Easytrack GPS Ortungssysteme ist seit 2008 Corporate Business Partner von Arvento Mobile Systems und vertritt mit den internationalen Telematik Lösungen den europäischen Raum.

Seit 2014 sind wir offizieller Partner von klimaaktiv, einer Klimaschutz-Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, seit 2017 proEthik Mitglied und seit 2019 Austrian Logistics Markenpartner..

Kontakt
Easytrack GPS Ortungssysteme
Ivana Mijailovic
Tenschertstraße 8
1230 Wien
+43 1 615 61 63
info@easytrack.at
https://www.easytrack.at

Posting to Twitter

Twitter announced several significant changes in their terms of service (TOS). The new Twitter rules impact all users and social media automation tools and will be enforced starting March 23th, 2018. We will explain what’s changing and how the new Twitter rules will impact your social media marketing and scheduling practice.

Studie: Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation

Ergebnisse der Umfrage und Expertenmeinungen zum Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation

Wie nutzen Social Media User Twitter und welche Auswirkungen haben die neuen Twitter-Regeln auf die Kommunikation? In einer Umfrage haben wir Twitter-Nutzer befragt sowie Experten um Statements gebeten. Die interessanten Erkenntnisse möchten wir Ihnen gerne vorstellen.

Keyfacts der Umfrage im Überblick:

  1. Twitter bleibt ein beliebter Social-Media-Kanal für die Business-Kommunikation
  2. Unternehmen nutzen weiterhin mehrerer Twitter-Accounts trotz neuer Twitter-Regeln
  3. Content Curation ist fester Bestandteil der Twitter-Strategie
  4. Retweets werden hauptsächlich zum Teilen externer Inhalte genutzt
  5. Posting-Frequenz auf Twitter hat sich trotz neuer Richtlinien nicht verändert
  6. Die 280 Zeichen-Erweiterung wird kaum genutzt – Zwei Drittel der Twitter-Nutzer hält Posts nach wie vor kurz
  7. Weniger ist mehr – Sparsame Verwendung von #Hashtags sorgt für mehr Interaktion
  8. Visueller Content ist am erfolgreichsten in der Twitter-Kommunikation
  9. Individualisierung und Qualität von Tweets sind am wichtigsten für den sicheren Umgang mit den neuen Twitter-Regeln
  10. Social-Media-Automatisierungs-Tools werden nach wie vor zum Planen und Teilen von Tweets eingesetzt

Twitter hat in 2018 einige gravierende Verschärfungen der Regeln für die Twitter-Kommunikation und den Einsatz von Social Media Automatisierung vorgenommen. Damit reagiert Twitter auf den zunehmenden Einsatz von Fake- und Bot-Accounts, um die öffentliche Meinungsbildung zu manipulieren. Die neuen Twitter-Regeln für die Kommunikation mit dem Kurznachrichten-Dienst zielen vor allem darauf ab, das Teilen von größtenteils ähnlichen oder identischen Inhalten über mehrere Konten hinweg zu verhindern.
Die neuen Regeln gelten jedoch für alle Twitter-Accounts. Da der Einsatz von Social-Media-Tools eingeschränkt wurde, haben die neuen Twitter-Regeln auch Einfluss auf die Social-Media-Planung und -Kommunikation von Unternehmen. Aber wie gehen Unternehmen damit um? Das haben wir in einer Umfrage herausgefunden. An dieser Umfrage nahmen 680 Twitter-Kommunikatoren teil. Außerdem haben wir 8 Twitter-Experten befragt, welche Strategien sie empfehlen.

Jetzt die Zusammenfassung der Umfrage und Experten-Statements „Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation“ herunterladen

Umfrage: Wie beeinflussen die neuen Twitter-Regeln die Twitter-Kommunikation

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Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation – Umfrageergebnisse und Experten-Statements

1. Twitter bleibt ein beliebter Social-Media-Kanal für die Business- Kommunikation

Rund die Hälfte aller Umfrageteilnehmer (49,9 %) nutzt Twitter rein beruflich. Auch Expertin Daniela Rorig kommuniziert auf Twitter ausschließlich im professionellen Umfeld: “Ich habe nur einen Twitter-Account, den ich strikt nur für mein Business-Profil nutze.
Sowohl beruflich als auch privat wird Twitter von 40,3 Prozent der Befragten genutzt. Neben einem Twitter Firmen-Account betreibt auch Experte Eduard Andrae zusätzlich einen privaten Kanal. Da sich die beiden Accounts thematisch voneinander unterscheiden, ist die Abgrenzung zwischen beruflich und privat eindeutig. Lediglich 10,4 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen Twitter nur im privaten Rahmen.

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2. Unternehmen nutzen weiterhin mehrere Twitter-Accounts trotz neuer Twitter-Regeln

Die neuen Twitter-Regeln sollen das mehrfache Posten von gleichen oder größtenteils identischen Post-Inhalten von einem oder mehreren Twitter-Accounts einschränken. Dadurch soll vor allem das massenhafte Posten von Spam-Nachrichten verhindert werden. Doch auch legitime Tweets sind dadurch eingeschränkt.

Trotz der Beschränkungen für das Posten von mehreren Accounts, geben deutlich mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer (55,3 %) an, zwei oder mehr Twitter-Accounts für das Social Media Marketing zu nutzen.

Auch PR-Experte Stefan Schütz, Teamleiter einer der größten inhabergeführten Agenturen in Deutschland, kommuniziert über mehrere Twitter-Accounts. “Ich betreue diverse Twitter-Accounts von Kunden”, erklärt Schütz. “Die Branchen der Kunden mögen sich teilweise stark ähneln oder sogar gleichen. Die jeweilige Content-Strategie ist jedoch immer individuell.” Trotz der neuen Twitter-Regeln hat sich dadurch für Stefan Schütz bei seiner Twitter-Kommunikation nichts geändert.

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3. Content Curation ist fester Bestandteil der Twitter-Strategie

Im Durchschnitt teilen die Befragten Twitter-Nutzer 7,7 eigene Inhalte pro Woche, also mehr als ein eigener Inhalt pro Tag. Außerdem kuratieren die Befragten im Schnitt 8 Posts pro Woche aus externen Quellen, also mehr als ein Post pro Tag.

Twitter-Experte Eduard Andrae twittert ebenfalls insgesamt zwei bis drei Mal pro Tag. Er verzichtet dabei nach Möglichkeit auf Wiederholungen. “Stattdessen bemühe ich mich um einen Mix aus neuen, aktuellen Tweets sowie aus Retweets thematisch passender Tweets von anderen Accounts”, erklärt Eduard Andrae seine Posting-Strategie.

Content Curation hat sich zu einem wichtigen Bestandteil für eine abwechslungsreiche Twitter-Kommunikation entwickelt. Denn so können über die eigenen Inhalte hinaus weitere Informationen geteilt werden, die für die Follower und Leser interessant sein können. Dadurch kann man die Aufmerksamkeit auf die eigenen Social-Media-Kanäle lenken und gleichzeitig seinen Experten-Status ausbauen. Für Twitter-Expertin Juliane Benad gehört Content Curation deshalb schon seit Langem zum Twitter-Content-Marketing-Mix. “Es gibt so viele interessante Fachinformationen”, beschreibt Benad, “die für meine Community interessant sind, die ich gar nicht alle allein aufbereiten könnte und wollte. Nur meine eigenen Inhalte auf Twitter zu teilen, ist ja auch nicht im Sinne von Social Media. Bei mir ist es ein Mix aus Tweets zu eigenen Inhalten, fremden Inhalten und spontane Tweets wie z.B. Live-Tweets usw.

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4. Retweets werden hauptsächlich zum Teilen externer Inhalte genutzt

Mithilfe der Retweet-Funktion kuratieren 71 Prozent aller Befragten auf Twitter Inhalte aus externen Quellen und bieten Lesern dadurch, neben eigenem Content, zusätzliche Informationen und Mehrwert. Die Twitter-Expertin Sarah Blakowski nutzt die Retweet-Funktion genauso, wie die überwiegende Mehrheit der Umfrageteilnehmer (s.o.). “Ich nutze Retweets hauptsächlich, um den Content von anderen Personen in meiner Timeline über meinen Account zu teilen”, erklärt sie, “weil ich ihn zum Beispiel für meine Follower gut oder relevant finde.

Auch Twitter-Experte Sebastian Riehle nutzt die Retweet-Funktion, um Content Curation zu betreiben. Retweets gehören für ihn zu einem abwechslungsreichen und authentischen Twitter-Kanal dazu. Genau so wie Sebastian Riehle sieht Anna Carla Springob den Nutzen der Retweet-Funktion darin, mehr Vielfalt in die Twitter-Kommunikation zu bringen. “Nur mithilfe von Retweets und Beteiligung an Diskussionen im Netzwerk”, beschreibt sie ihre Meinung, “kann erfolgreiches Twitter-Marketing funktionieren.”
Obwohl Twitter das automatische Retweeten eigener Tweets vor dem Hintergrund der neuen Regeln zulässt, geben lediglich knapp ein Drittel (29 %) der Umfrageteilnehmer an, für das Kommentieren eigener Retweets die Retweet-Funktion.nutzung-der-retweet-funktion

5. Posting-Frequenz auf Twitter hat sich trotz neuer Richtlinien nicht verändert

Das Posting-Verhalten der meisten Twitter-Nutzer hat sich trotz der umfangreichen Twitter-Änderungen nicht verändert. Die Posting-Frequenz ist auf Twitter trotz der neuen Richtlinien gleich geblieben, wie über ¾ aller Befragten (77,2 %) angeben. Die Häufigkeit der Tweets ist auch bei den meisten Twitter-Experten gleich geblieben.
Der Twitter-Experte Stefan Schütz bestätigt, dass sich sein Posting-Verhalten auf Twitter mit den neuen Richtlinien nicht verändert hat. Nach Schütz` Meinung leben Tweets vor allem von ihrer Aktualität und dem entsprechenden Kontext. Um „Wiederholungen“ von eigenen Inhalten möglichst abwechslungsreich zu gestalten, nutzt er die Individualisierung von Social Media Posts. “Ein anderer Hashtag, neue Aufhänger oder verschiedene Verweise auf passende beziehungsweise (in)direkt betroffene Accounts Dritter”, erklärt Stefan Schütz seine Taktik, “es gibt viele Möglichkeiten Evergreens erneut zu teilen ohne anzuecken.

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6. 280 Zeichen werden kaum genutzt – Zwei Drittel der Tweets bleiben nach wie vor kürzer

Angefangen mit 140 Zeichen pro Tweet, hat Twitter die Zeichenbeschränkung Ende 2017 auf 280 Zeichen gelockert, um zusätzlichen Platz für Links und Bilder zu schaffen. Fast die Hälfte der Befragten (46 %) gibt an, zwischen 100 u. 140 Zeichen für Tweets zu verwenden. Insgesamt verwenden 67,2 Prozent der Befragten 140 Zeichen oder deutlich weniger für Twitter-Posts. Der Großteil der Umfrageteilnehmer reizt die Zeichen-Erweiterung bei Twitter demnach nicht aus.

Nur knapp ein Drittel (32,8 %) der Befragten nutzt die Möglichkeit längere Tweets, mit mehr als 140 Zeichen, zu versenden. Twitter wird also nach wie vor hauptsächlich als Kurznachrichtendienst genutzt.

Auch für den Twitter-Experten Benjamin Brückner, von Zielbar, hat sich mit der Erweiterung der Zeichenanzahl bei Twitter nichts in der Kommunikation geändert. Er hält sich nach wie vor an das journalistische Prinzip “So viel wie nötig, so wenig wie möglich”. “Der Umfang eines Tweets hängt von der damit verbundenen Botschaft und Informationsmenge ab”, erklärt Brückner.

Eduard Andrae bringt den Nutzen der Erweiterung der Zeichenanzahl noch kritischer auf den Punkt:

“Wer bislang in 140 Zeichen seine Nettobotschaft nicht übermitteln konnte, wird es auch mit 280 Zeichen nicht schaffen!”

Wer bei Twitter bislang in 140 Zeichen seine Nettobotschaft nicht übermitteln konnte, wird es auch mit 280 Zeichen nicht schaffen! Klick um zu Tweeten

Anders als Brückner und Andrae sieht es hingegen Twitter-Expertin Daniela Rorig. Sie nutzt die volle Anzahl der 280 Zeichen bei Twitter zwar selten aus. “Aber meine Tweets sind variantenreicher und komplexer geworden”, erklärt Daniela Rorig Ihre neue Twitter-Strategie mit der Möglichkeit nun 280 Zeichen für Tweets zu nutzen. “So kurz wie möglich, so lang wie nötig – das kann ich jetzt noch besser umsetzen”.

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7. Weniger ist mehr – Sparsame Verwendung von #Hashtags sorgt für mehr Interaktion

Unabhängig von der Zeichenanzahl oder dem verwendeten Format für einen Twitter-Post bietet sich die Verwendung von #Hashtags an, um mit eigenen Themen oder kuratierten Beiträgen bei Twitter auffindbar zu sein und die Sichtbarkeit im News-Feed zu verbessern.

Die Umfrageteilnehmer verwenden im Durchschnitt 3 #Hashtags pro Tweet. Umso mehr #Hashtags in einem Post verwendet werden, umso besser können diese Posts bei der Suche Themen zugeordnet werden. Allerdings sollte man beachten, dass ein Tweet mit 1-2 Hashtags eine um 21 Prozent höhere Interaktion hat, als Posts mit drei oder mehr #Hashtags. Daher empfiehlt es sich mit #Hashtags bei Twitter eher sparsam umzugehen. Denn zu viele Hashtags können die Lesbarkeit und Verständlichkeit von Posts stark beeinträchtigen. Mehr #Hashtags bringen also nicht automatisch mehr Sichtbarkeit oder Engagement.
Auch Twitter-Expertin Juliane Benad empfiehlt, für Twitter-Posts 1-2 #Hasthtags zu verwenden. Man sollte darauf achten nicht jeden Begriff zu “verschlagworten” und vor allem gut lesbare und leicht zu merkende Hashtags einbinden, rät Juliane Benad auf ihrem Blog.

8. Visueller Content ist am erfolgreichsten in der Twitter-Kommunikation

Für die erfolgreiche Kommunikation auf Twitter ist es vor allem wichtig, mit den eigenen oder kuratierten Inhalten von den Followern und Usern gesehen zu werden. Möglichst abwechslungsreiche und interessante Themen zu posten, ist der Schlüssel für mehr Engagement und Reichweite auf Twitter. Hinzu kommt, dass die Häufigkeit von Posts großen Einfluss auf die Sichtbarkeit von Inhalten bei Twitter nimmt. Für die Kommunikation auf den unterschiedlichen Social-Media-Netzwerken gelten jedoch auch unterschiedliche Regeln. Daher empfiehlt es sich, die Besonderheiten für erfolgreiche Kommunikation auf Twitter zu berücksichtigen um zu verstehen, wie erfolgreiche Kommunikation auf Twitter tatsächlich gelingt.

Vor allem die Wahl des richtigen Post-Formats ist ein ausschlaggebender Faktor dafür, dass Follower und Leser die geposteten Informationen als abwechslungsreich und interessant wahrnehmen. Nach Erfahrung der Umfrageteilnehmer sind die Post-Formate, die das meiste Engagement auf den Twitter-Kanälen erzeugen der ‘Bild-Post mit Link’ (18,8 %), gefolgt vom ‘Text-Post mit Link’ (18,3 %) und dem ‘Bild-Post ohne Link’ (16,9 %).

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9. Individualisierung und Qualität von Tweets sind am wichtigsten für den Umgang mit den neuen Twitter-Regeln

Nicht nur das Post-Format ist ausschlaggebend für den Erfolg von Twitter-Posts. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellsten Twitter-Änderungen, die zur Eindämmung von Spam-Nachrichten eingeführt wurden, zeigt sich, dass die Qualität von Posts eine zentrale Rolle für die Kommunikation auf Twitter einnimmt. Auch für die meisten Befragten ist die Qualität von Posts (18,2 %) am wichtigsten für die Twitter-Kommunikation, gefolgt von der zielgerichteten Nutzung von #Hashtags (15,8 %) und der Häufigkeit mit der Posts geteilt werden (13,7 %).

Auch für den Twitter-Experten und Redakteur Benjamin Brückner steht die Qualität vor Quantität. Damit hebt er klar den Nutzen von Inhalten für die Community in den Vordergrund. “Ist der Tweet hilfreich?”, erklärt Brückner die Schritte seines Twitter-Marketings. “Sind die Hashtags themenrelevant und habe ich im Falle von Content-Empfehlungen den Urheber der Quelle korrekt getagt?

Um mit den neuen Twitter-Regeln tatsächlich umgehen zu können, setzen die Befragten und die Twitter-Experten nicht nur auf die Qualität von Inhalten und Tweets. Wichtig ist außerdem die Individualisierung von Posts geworden. Deshalb ist das Verwenden individueller Bilder für 18 % Umfrageteilnehmer die beste Option, um mit den neuen Twitter-Regeln umzugehen. Auch das Variieren von Posts ist für viele Umfrageteilnehmer (17,7 %) sehr wichtig, gefolgt vom Setzen Individuelle Kommentare (17,4 %).

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10. Social-Media-Automatisierungs-Tools werden nach wie vor zum Planen und Teilen von Tweets eingesetzt

Die Social Media Netzwerke bieten alle Möglichkeiten für Unternehmen, Blogger oder Organisationen mehr Aufmerksamkeit mit Themen zu erreichen und größere Reichweite mit Informationen zu erzielen. Um Twitter erfolgreich für das Social Media Marketing zu nutzen, empfiehlt es sich, Automatisierungs-Tools zu nutzen und dadurch viel Zeit und Ressourcen zu sparen.  Dabei gilt es jedoch grundlegende Regeln der Social Media Automatisierung zu beachten.

Insgesamt gaben von allen befragten Umfrageteilnehmern 71,6 Prozent an, bereits Tools zur Social Media Automatisierung zu nutzen. Bei der Betreuung seiner Twitter-Accounts greift auch Twitter-Experte Benjamin Brückner auf Social Media Automatisierungs Tools zurück. “Für jedes meiner Konten nutze ich einen separaten [Social Media Automation Tool Account], über den ich die jeweiligen Tweets plane.

Von den Befragten nutzen 41,7 Prozent Social Media Automation Tools zum Teilen von Blog Posts. Knapp ein Drittel (32,1 %) der Umfrageteilnehmer nutzen Tools für die Social Media Automatisierung zum Planen von Posts. Das Nutzen von RSS-Feeds ist für die Anwender von Social Media Automatisierungs-Tools nicht wichtig. Nur 3,6 Prozent der Befragten gaben an, dass sie RSS-Feeds über Twitter teilen.wie-werden-tools-genutzt

Fazit

Die neuen Twitter Regeln stellen die Qualität der Inhalte und die individuelle Kommunikation in den Vordergrund. Dies muss sich sowohl in der persönlichen Kommunikation, als auch in der Verwendung von Social Media Tools wiederspiegeln. Unternehmen, die relevante Inhalte kommunizieren und den persönlichen Dialog mit ihren Followern pflegen, werden Twitter weiterhin erfolgreich nutzen können. Dabei unterstützen Social Media Automation Tools, die den individuellen Dialog pro Netzwerk unterstützen.

Einfluss der neuen Twitter-Regeln auf die Social-Media-Kommunikation

Blog2Social im Interview bei Digitales Unternehmertum

Thomas Otterbach von Digitales Unternehmertum spricht im Interview mit Melanie Tamble, der Geschäftsführerin und Gründerin von Blog2Social, und klärt, warum der individuelle Social-Media-Dialog so wichtig ist und wie Social-Media-Automation dabei hilft.

Die sozialen Netzwerke sind ein wichtiger Baustein der Unternehmenskommunikation. Sie können zum Traffic Booster für die Unternehmenswebsite werden und die Sichtbarkeit im Internet signifikant steigern. Social-Media-Tools bieten eine wichtige Unterstützung, um Routineaufgaben in der Social-Media-Kommunikation automatisiert zu unterstützen.

Doch die sozialen Netzwerke haben in jüngster Vergangenheit neue Regeln für Automatisierungsprozesse eingeführt, um Spambots und massenhafte Falschnachrichten (Fake News) zu regulieren. Das Ziel dieser neuen Automatisierungs-Regeln ist vor allem, den individuellen Dialog in der Social Media Kommunikation sicherzustellen. Für das Social-Media-Marketing stellt sich jedoch jetzt die Frage wie sich der individuelle Dialog mit der Social-Media-Automatisierung vereinbaren und vor allem vereinfachen lässt?

Lesen Sie das folgende Interview oder schauen Sie sich das Video an:

Tool-Tipp: Blog2Social – im Gespräch mit Firmengründern Melanie Tamble

Interview

Digitales Unternehmertum: Was macht Adenion?

Melanie Tamblé: „Wir entwickeln seit dem Jahr 2000 Online-Dienste und Tools für Marketing, PR und Social Media.

Bei unseren Tools geht es in erster Linie darum, das Content Seeding, also die weitreichende Verbreitung von Inhalten im Internet, so automatisiert wie möglich zu unterstützen. Dafür haben wir zum einen PR-Gateway für die Online-PR entwickelt, also die Verbreitung von Pressemitteilungen und Fachbeiträgen über News- und Themenportale, und zum anderen Blog2Social für das Social-Media-Marketing, also das Seeding von Beiträgen und Meldungen über eine Vielzahl von sozialen Netzwerken.“

Digitales Unternehmertum: Heute soll es um das Produkt  Blog2Social im Podcast gehen. Wie würde der Elevator Pitch aussehen. Was macht Blog2Social genau?

Melanie Tamblé: „Kurz erklärt bietet Blog2Social eine umfassende Social Media Automatisierung und Planung von Beiträgen über eine Vielzahl von Social-Media-Kanälen hinweg.

Das Besondere an Blog2Social ist zum einen die Vielzahl von individuellen Einstellungsmöglichkeiten und Netzwerken, um Beiträge zu individualisieren und maßgeschneidert für jede Community zu gestalten und zu planen und zum anderen unsere Spezialisierung für WordPress-Websites und -Blogs, mit der die Automatisierung komplett aus dem WordPress-Dashboard erfolgen kann. Hierin haben wir eine Alleinstellung insbesondere auf dem deutschen Markt. Unsere WordPress-Lösung ist die derzeit bestbewertete Social-Media-Lösung auf WordPress.org. Darauf sind wir sehr stolz, denn es steckt sehr viel Herzblut darin.“

Digitales Unternehmertum: Wie kam es zu der Idee?

Melanie Tamblé: „Unsere Produkte sind immer aus einem eigenen Bedarf entstanden. Wie alle Unternehmen stehen auch wir immer vor der großen Herausforderung, uns im Internet irgendwie bekannt zu machen. Unsere Kernstrategie ist und war schon immer das Content Marketing, lange bevor es sich als Buzzword durchgesetzt hat. Wir haben also immer schon unser Marketing-Know-How auch als Kerninhalt für unsere Marketing-Botschaften eingesetzt. So waren für uns Online-PR und Social-Media-Marketing auch immer die primären Kommunikationsinstrumente.

Dafür brauchten wir Lösungen, die diese Strategien automatisiert unterstützen: Zunächst für uns selbst und dann haben wir festgestellt, dass die Lösungen auch für unsere Kunden eine enorme Unterstützung sind. So sind dann aus Lösungen Produkte entstanden, die wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden ausbauen und weiterentwickeln. Und so ist PR-Gateway für die Online-PR entstanden und später Blog2Social für das Social-Media-Marketing. Denn als die ersten sozialen Netzwerke bekannt wurden, haben wir sie als gute Kommunikationskanäle für unsere Content-Marketing-Strategie erkannt. Mit dem Aufkommen immer neuer sozialer Netzwerke und Möglichkeiten wurde natürlich auch der Aufwand für das Seeding und den Dialog immer größer. So haben wir dann Blog2Social zunächst als Inhouse-Projekt und dann als WordPress-Lösung und später dann auch als Blog2Social WebApp entwickelt, um Inhalte und Beiträge automatisiert auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen zu planen und zu teilen.

Bei aller Automatisierung war uns besonders wichtig, individuelle Anpassungen zu berücksichtigen, um eine persönliche Ansprache der unterschiedlichen Communities auf den verschiedenen Kanälen zu gewährleisten.

So haben wir ein System geschaffen, mit dem wir die Aufgaben für die Anpassung und Planung der Social-Media-Posts in einem Arbeitsschritt für alle Netzwerke erledigen und trotzdem jeden Kanal individuell ansprechen und zeitlich planen können.

Das spart enorm viel Zeit und schont unsere Ressourcen. Durch Blog2Social können wir sogar mehr Social-Media-Kanäle nutzen, für die wir sonst gar keine Zeit und Ressourcen hätten.

Wir haben Blog2Social von Beginn an international ausgerichtet und haben inzwischen mehr als 30.000 aktive Installationen in über 72 Ländern. Unser großer Pluspunkt für unsere deutschen Kunden ist aber vor allem der deutschsprachige Support.“

Digitales Unternehmertum: Beim Seeding müssen vor allem die Voraussetzungen der einzelnen Netzwerke berücksichtigt werden. Wie macht ihr das bei Blog2Social?

Melanie Tamblé: „Genau das war unser Schwerpunkt bei der Entwicklung des Systems, denn jedes Netzwerk bietet unterschiedliche Möglichkeiten für die Präsentation der Inhalte und auch die Communities reagieren sehr unterschiedlich auf bestimmte Inhalte und Formate und auch Frequenzen von Posts.

Daher haben wir Blog2Social so entwickelt, dass die Social Media Posts bereits automatisiert in die entsprechend für jedes Netzwerk angepassten Formate, Textlängen, Bildgrößen etc. umgewandelt werden und es zudem viele verschiedene optionale Grundeinstellungen gibt, die sich für die unterschiedlichen Netzwerke als Default definieren lassen, z.B. Post-Formate, Meta Tags, Post-Templates oder Link-Formate.

Zusätzlich haben wir einen Vorschau-Editor entwickelt, über den alle selektierten Netzwerke und Posts in einem Arbeitsschritt individuell bearbeitet und angepasst werden. Wir nutzen diese Möglichkeiten sehr intensiv.

Wir betreiben 5 Corporate Blogs für die verschiedenen Produkte und daran angeschlossen haben wir auch die entsprechenden Social-Media-Kanäle, die wir regelmäßig mit Inhalten füllen. Unsere Blogs fungieren hierbei als unsere Content-Zentrale und Seeding-Kanal. Hier veröffentlichen wir alle unsere Inhalte, Grafiken, Infografiken, Whitepapers, Checklisten und FAQs für unsere Kunden. Diese Inhalte seeden wir dann über unsere verschiedenen Online-Medien. Dafür brauchten wir eine Lösung, die den ganzen Aufwand für die Aufbereitung der Social-Media-Post und die Planung vereinfacht.

Über die verschiedenen Kanäle unterscheiden wir jeweils unsere Ansprache und auch die Darstellung unserer Posts, aber auch die Posting-Zeiten und die Frequenz, mit der wir posten. Das alles lässt sich mit Blog2Social entsprechend einfach und schnell organisieren.

Twitter ist vor allem für Blog2Social unser Hauptkanal, weil wir hier die internationalen Kunden sehr gut erreichen. Wir haben die Blog2Social Kanäle auf Deutsch und Englisch, damit wir vor allem unsere internationalen Kunden und Influencer gezielter erreichen können. Unsere Erfahrung ist, dass englischsprachige Beiträge für unsere deutschsprachige Community ok sind, aber deutsche Beiträge auf einem Kanal, auf den wir internationale Kunden lenken, funktioniert nicht so gut.

Auf Twitter posten wir wesentlich häufiger und mehr, als auf allen anderen Kanälen und hier betreiben wir auch mehr Content Curation.

Facebook ist unser aktivster Dialog-Kanal. Auf Facebook posten wir unsere Beiträge sowohl auf den persönlichen Profilen als auch auf den Business-Seiten und in passenden Gruppen oder Communities. Für Blog2Social kommunizieren wir auf der Business-Seite vornehmlich auf Englisch und zeigen die deutschsprachigen Beiträge auch nur der deutschsprachigen Community an.

Die Business-Netzwerke XING und LinkedIn sind für uns auch wichtige Kanäle, daher nutzen wir auch hier persönliche Profile, Business-Seiten und bei LinkedIn auch Fokus-Seiten für unsere Produkte und Projekte und auch die verschiedenen Gruppen und Communities für die Cross-Promotion und das Seeding von Beiträgen.

LinkedIn nutzen wir verstärkt für unsere internationalen Kontakte und englischsprachigen Beiträge.

Eine besondere Spezialität bei Blog2Social ist Google My Business, denn die Marketing-Power dieses kostenlosen Google Services wird häufig unterschätzt. Google My Business bietet die Möglichkeit, das Unternehmen und aktuelle Beiträge direkt auf den obersten Platz in den Suchindex zu bringen (Knowledge Panel). Google My Business ist also nicht nur ein Brancheneintrag, sondern bietet inzwischen viele neue Möglichkeiten für die Präsentation von aktuellen News und den Kundendialog. Über Blog2Social können wir unsere Blogbeiträge, Fachbeiträge oder auch Aktionen und Kampagnen als Google-Beiträge auf unserem Google-My-Business-Profilen veröffentlichen. So sind unsere aktuellen Beiträge auch direkt im Google-Suchindex sichtbar.

Die Bilder-Netzwerke Instagram, Pinterest und Flickr bringen vor allem viel Sichtbarkeit und Traffic aus den Bildersuchen der Suchmaschinen und den Social Media Netzwerken. Visuelle Elemente sind extrem wichtig im Social Web geworden. Aber auch hier gibt es große Unterschiede, denn Instagram funktioniert anders als Pinterest. Daher entwickeln wir für Pinterest auch spezielle Bildformate für unsere Beiträge. Grundsätzlich erstellen wir für alle Beiträge jeweils verschiedene Visuals oder Infografiken, damit wir möglichst viel Bildmaterial für unsere Social-Media-Posts haben. So können wir unsere Beiträge mit verschiedenen Bildaufhängern und Kommentaren auch mehrfach posten, ohne uns zu wiederholen. Auch das planen und teilen wir automatisiert und zeitversetzt mit Blog2Social.

Reddit ist vor allem für den internationalen Bereich interessant, denn es gibt hier Hunderte von sogenannten Subreddits zu bestimmten Themen, ähnlich wie bei den Gruppen und Communities der anderen sozialen Netzwerke. Hier teilen wir unsere englischsprachigen Beiträge in den jeweils passenden Subreddits.

Blogging Netzwerke wie Medium, Tumblr, Bloglovin‘ und Torial sind für uns weitere Kanäle, auf denen wir unsere Blogbeiträge syndizieren, also zweitverwerten. Dafür bietet Blog2Social einen HTML-Editor, um die Beiträge ggf. noch zu kürzen oder zu individualisieren. Man kann sie aber auch im Ganzen auf den jeweiligen Kanälen publizieren. Hierfür werden entsprechende Canonical Tags mitgegeben, die den Originalbeitrag kennzeichnen.

Da unsere Beiträge in der Regel recht lang sind, entwickeln wir hierfür in der Regel vorab eine gekürzte Fassung, die wir dann aber auf allen redaktionellen Netzwerken und auch für Online-Pressemitteilungen, etc. verwerten. Das ist für uns Teil unserer Content Recycling Strategie.

Und dann gibt es noch die Bookmark-Verzeichnisse wie Diigo, die vor allem im amerikanischen Raum sehr beliebt sind. In diesen Netzwerken wird einfach nur der Link und ein kurzer Kommentar mit Hashtags geteilt.

Kurz und gut, mit Hilfe von Blog2Social können wir sämtliche Beiträge für alle unsere Kanäle mit wenigen Handgriffen individuell anpassen, mit verschiedenen Kommentaren, Hashtags oder Handles versehen und zeitversetzt planen und posten.

Das spart unglaublich viel Zeit und ermöglicht uns, mehr Kanäle in kürzerer Zeit zu bedienen. Die gewonnene Zeit investieren wir dann lieber in den Ausbau und die Pflege unserer Community.“

Digitales Unternehmertum: Wie muss man sich das Crossposting mit Blog2Social ansonsten vorstellen? Wird immer der komplette Blogbeitrag gepostet oder können auch Teile einzeln gepostet werden? Kann man einstellen, dass das Bild im Fokus steht und nicht der Text?

Melanie Tamble: „Bilder und die Bilder-Netzwerke sind ja unglaublich wichtig geworden. Daher ist es absolut sinnvoll, die Bilder auch bei den Beiträgen in den Fokus zu setzen. Und das nicht nur bei Pinterest oder Instagram.

Mit Blog2Social lassen sich Beiträge je nach Netzwerk wahlweise als Link-Post (mit Vorschau-Grafik) oder als Bild-Post teilen. Bei einem Link-Post wird in der Vorschau das Beitragsbild geteilt (bzw. das Bild, das in den OG Parametern definiert ist). Wenn ein Beitrag mehrere Bilder enthält, macht es Sinn, die weiteren Bilder für die Social-Media-Kommunikation zu nutzen. Das kann man in Blog2Social entweder ebenfalls als Link-Post, indem man die OG-Parameter verändert oder durch Auswahl eines anderen Bildes aus der Mediathek. Oder aber man postet nur das Bild als Bild-Post, mit oder ohne Link zum Beitrag. Das hat den Vorteil, dass man den Beitrag auch mehrfach über die Social-Media-Kanäle seeden kann, ohne dass er gleich aussieht. Man kann zum Beispiel verschiedene Aspekte eines Beitrags mit unterschiedlichen Grafiken visualisieren. Auch das ist für uns Teil unserer Content-Recycling-Strategie, um aus einem Inhalt das Maximum an Seeding und Reichweite rauszuholen.

Auch kann man für die verschiedenen Netzwerke unterschiedliche Bilder aus den jeweiligen Beiträgen oder auch aus anderen Quellen wählen. Die Visuals lassen sich also auch wahlweise mit dem Beitrag oder der Seite oder auch separat mit oder ohne Link teilen.

Da wir verschiedene Visuals für unsere Beiträge erstellen, können wir zum einen die Beiträge mit verschiedenen Bildaufhängern und Kommentaren posten, um zum Beispiel verschiedene Teilaspekte des Beitrags zu betonen, oder aber wir posten Infografiken auch separat nur auf bestimmten Netzwerken. Auch das planen und teilen wir automatisiert und zeitversetzt mit Blog2Social.

Über Blog2Social lassen sich auch Beiträge und Bilder ganz unabhängig vom Blog oder der WordPress Seite posten, per Link oder über unsere Blog2Social Browser Extension. Mit der Browser Extension lassen sich beliebige Beiträge, Bilder oder andere Medien aus beliebigen anderen Quellen entweder direkt über den Browser teilen oder in WordPress oder der WebApp als Entwurf speichern und zu einem späteren Zeitpunkt planen und teilen.“

Digitales Unternehmertum: Das Planen von Social Posts ist wichtig – wie funktioniert das genau – ist das abhängig vom Datum der Veröffentlichung auf WordPress oder kann man eine eigene Timeline festlegen?

Melanie Tamblé: „Auch hier ist das System sehr flexibel. Das Planen und Teilen ist unabhängig von einem Veröffentlichungstermin. Es können natürlich auch ältere Beiträge, Medien und Seiten zu beliebigen Zeiten erneut geplant und geteilt werden.

Für jedes Netzwerk gibt es unterschiedliche Kernzeiten, zu denen die Communities besonders aktiv sind. Wir haben diese Kernzeiten sorgfältig recherchiert und als vordefiniertes Beste-Zeiten-Schema in Blog2Social hinterlegt und passen diese auf KI-Basis immer wieder neu an.

Diese Basis können unsere Kunden nutzen, aber man kann dieses Zeitschema natürlich auch individuell anpassen oder verschiedene Zeitschemata definieren, z.B. für verschiedene Zeitzonen oder Kampagnen. Denn für unterschiedliche Unternehmen und Produkte und verschiedene Zielgruppen können diese Besten Zeiten natürlich variieren.

Diese Timelines lassen sich dann als Standardeinstellung definieren, individuell pro Beitrag selektieren oder individuell pro Post variieren.

Da wir auf sehr vielen verschiedenen Kanälen posten, haben wir einen sehr ausgefeilten Redaktionsplan für unsere Netzwerke erstellt. Wenn wir z. B. bei Facebook oder LinkedIn auf verschiedenen Profilen, Seiten oder Gruppen posten, dann verteilen wir die Postings über verschiedene Tage. Es sind ja nicht alle User zur gleichen Zeit in allen Netzwerken und die Social-Media-Streams laufen ja ziemlich schnell durch. Durch die zeitversetzte Verteilung haben wir aber die Chance mehr Follower zu erreichen.“

Digitales Unternehmertum: Wie viele Social Networks habt ihr aktuell verbunden?

Melanie Tamblé: „Wir haben aktuell 15 Netzwerke angebunden, darunter Twitter, Facebook, LinkedIn, Xing, VK, Google My Business, Pinterest, Instagram, Flickr, Reddit, Medium, Tumblr, torial und Diigo.

Weitere Netzwerke sind in Planung wie z.B. YouTube, Quora, Linkedin Pulse oder WhatsApp.“

Digitales Unternehmertum: Gibt es auch die Möglichkeit den Prozess weitestgehend zu automatisieren? Wenn ein Beitrag geschrieben ist, wird dieser immer automatisch in alle relevanten Kanäle gepublished?

Melanie Tamblé: „Ja, auch eine vollständige Automatisierung ist möglich, quasi ein Auto-Pilot für das Social-Media-Publishing bei der Veröffentlichung oder Aktualisierung eines Beitrags.

Blog2Social wandelt die Beiträge ja bereits automatisiert in ein angepasstes Format für die jeweiligen Netzwerke um. Man kann dann auch ein vordefiniertes Zeitschema und eine vordefinierte Auswahl an Netzwerken, sowie die Post-Formate als Standard festlegen.

Zusätzlich bieten wir Social-Media-Beitragsvorlagen an, die jeder User nochmal individuell anpassen kann, um zum Beispiel die Reihenfolge von Titel, Kommentar, Link und Hashtags als Standard zu definieren.

Wir bauen Blog2Social auch in Bezug auf das KI gesteuerte Auto-Posting immer weiter aus.

Auch die Regeln der einzelnen Netzwerke für das Crossposting haben wir weitgehend in Blog2Social hinterlegt.

Wir selbst nutzen allerdings nach wie vor den Vorschau-Editor für einen individuellen Feinschliff der Posts. Das liegt aber natürlich daran, dass wir sehr viele Kanäle mit vielen verschiedenen Zielgruppen und Communities nutzen. Unsere Erfahrung ist, dass eine persönliche Ansprache jeder Community erfolgversprechender für die Interaktion ist. Genau dafür haben wir ja Blog2Social konzipiert und auch das ist über einen einzigen Arbeitsschritt schnell und einfach zu erledigen.“

Digitales Unternehmertum: In einigen Plattformen sind Hashtags ein wichtiges Werkzeug, um Aufmerksamkeit zu generieren. Können Hashtags bei Blog2Social auch berücksichtigt und ggf. automatisiert verwendet werden?

Melanie Tamblé: „Ja, Hashtags und auch Hashflags sind inzwischen in fast allen Netzwerken zu einem wichtigen Element geworden. Sowohl für die Recherche nach Suchbegriffen oder die Teilnahme an aktuellen als auch für Diskussionen, Events oder bestimmten Trending Hashtags.

Blog2Social wandelt die Keyword-Tags der Beiträge automatisch in Hashtags um und ergänzt sie sie im Social-Media-Post je nach Optionen des Netzwerks.

Auch Hashtags können in den verschiedenen Netzwerken und Communities sehr unterschiedlich funktionieren. Daher passen wir unsere Hashtags ggf. nochmal individuell für die jeweiligen Zielgruppen und Communities an.“

Digitales Unternehmertum: Das Thema Messbarkeit ist im Online-Marketing ja sehr wichtig. Bietet ihr hier auch Reports und wie weit gehen diese?

Melanie Tamblé: „Wir bieten unseren Kunden verschiedene Möglichkeiten des Reportings an. Zum einen können die Posts in den Netzwerken über einen Direktlink aufgerufen und geprüft werden. Links können mit Bitly-Codes hinterlegt werden und damit auch in das Standard-Monitoring übernommen werden. Oder aber: für ein umfassendes Social-Media-Monitoring haben wir eine Kooperation mit dem News-Radar von pressrelations. Dazu haben wir auch einen Showcase auf unserem Blog. Diesen Bereich werden wir aber auch zukünftig noch weiter ausbauen.“

Digitales Unternehmertum: Was plant Ihr in Zukunft, wo ist die Vision?

Melanie Tamblé: „Unsere Vision ist grundsätzlich, eine immer intelligentere Unterstützung des Social-Media-Marketings, auch unter Zuhilfenahme von KI-Technologien, zu entwickeln. Dazu gehört eine immer intelligentere, individuelle Automatisierung mit einer noch umfassenderen Unterstützung für das Content Seeding und die Cross-Media-Marketing. Dafür haben wir bereits eine lange Liste von Ideen und Funktionen, die wir noch entwickeln werden.

Die Weiterentwicklung unserer Produkte hängt natürlich sehr von der allgemeinen Entwicklung der Kommunikationskultur im Internet ab. Wir beobachten sehr genau die aktuellen Trends in der Branche und testen die Mechanismen in erster Linie an uns selbst. Wir sind unsere besten Kunden, aber auch unsere kritischsten Tester.

Unsere Produktentwicklung richtet sich aber auch nach den konkreten Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden. Der intensive Kundendialog und Support war von Anfang an unser großer Fokus. Daher ist unser Kundendialog auch in unsere gesamte Unternehmenskommunikation eingebunden: Von der Bürokommunikation über das Marketing-Team bis hin zur Produktentwicklung. Aus dem Feedback unserer Kunden entwickeln wir Help Content, den wir für unser Content Marketing nutzen. So generieren wir vor allem die Ideen und Wünsche für die Weiterentwicklung unserer Lösung.“

Digitales Unternehmertum schaut hinter die Kulissen von Blog2Social

Das komplette Interview steht außerdem als Podcast auf der Website von Digitales Unternehmertum oder als YouTube Video zur Verfügung. Testen Sie Blog2Social Business für 30 Tage kostenlos und unverbindlich und überzeugen Sie sich selbst!

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